Das Entdecker-Bundle ist ein Probier-Paket mit drei verschiedenen Bio-Kaffees: je 250g Hochlandblüte aus Äthiopien, Andenperle aus Peru und einem weiteren Origin. Alle Bohnen sind 100% Arabica und Bio-zertifiziert. Perfekt für dich, wenn du zum ersten Mal Bohnen kaufst und noch nicht weißt, welche Geschmacksrichtung dir am besten schmeckt, statt direkt ein ganzes Kilo zu kaufen, probierst du drei komplett unterschiedliche Kaffees aus verschiedenen Anbaugebieten. Die Hochlandblüte ist als "Omniroast" geröstet, funktioniert also sowohl für Espresso als auch für Filterkaffee. Du sparst dabei 21% gegenüber dem Einzelkauf und bekommst einen guten Überblick über das Sortiment.
Im Bundle findest du Bohnen aus Äthiopien (Sidamo, Bensa, Shantawene Dorf) und Peru (Yanesha-Gemeinschaft in den Andenhöhen). Alle Kaffees tragen das EU-Bio-Siegel (DE-ÖKO-007). Bio bedeutet: Anbau ohne chemische Pestizide oder Kunstdünger und regelmäßige Kontrollen durch deutsche Stellen. Natur Bohne arbeitet direkt mit Farmen und Kooperativen, nicht über Börsen. Die Andenperle stammt aus fairem Handel und hat einen SCA-Score von 87 Punkten (Specialty-Qualität). Du kannst so genau nachvollziehen, woher dein Kaffee stammt.
Jeder Kaffee im Bundle hat ein eigenes Geschmacksprofil. Die Hochlandblüte aus Äthiopien ist aromatisch, intensiv und bietet florale sowie fruchtige Noten. Die Andenperle aus Peru schmeckt vollmundig, ausgewogen und bringt Nuss-, Schokoladen- und Karamellnoten mit. Im Vergleich der drei Sorten ist die Andenperle der mildeste Kaffee mit wenig Säure.
Im Entdecker-Bundle liegen die SCA-Scores laut Quelle bei: Hochlandblüte 85, Hochlandjuwel 86, Andenperle 87. Für Andenperle wird außerdem ein Cupping-Score von 84 genannt. Bewertet wurden die Kaffees intern nach SCA-Standard, ein offizielles Zertifikat gibt es nicht.
Im Bundle stecken Peru Andenperle mit Caturra, Catimor und Catuai, gewaschen verarbeitet. Äthiopien Sidamo Hochlandblüte enthält Heirloom, ebenfalls gewaschen. Äthiopien Guji Hochlandjuwel besteht aus Heirloom, natural aufbereitet. Sidamo empfehle ich für einen besonders floralen Filterkaffee.
Beide Konzepte nutzen Multi-Origin-Ansätze, unterscheiden sich jedoch klar: Mount Everest Blend vereint fünf Herkünfte (Brasilien, Äthiopien Guji, Honduras, Indonesien, Indien) zu einem konsistenten Geschmacksprofil, drei davon sind Bio-zertifiziert. Das Entdecker-Bundle hingegen bietet drei einzeln geröstete Single Origins aus Peru Villa Rica, Äthiopien Sidamo und Äthiopien Guji Tero Farm. Geschmacklich steht beim Mount Everest Blend die balancierte Komplexität aus Blending zentral, während das Bundle gezielt die individuellen Charakteristika der Ursprungsländer und Farmen hervorhebt. Damit eignet sich das Bundle ideal für sensorische Vergleiche (Cupping), um Terroir und Varietät getrennt zu erleben. Mount Everest Blend ist ein Einzelprodukt, das Entdecker-Bundle bündelt drei verschiedene Ursprünge.
Der Äthiopien Sidamo Omniroast ist so geröstet, dass er sowohl für Espresso als auch für Filter geeignet ist. Das Profil ist mittelkräftig, mit feiner Süße und klarem Charakter. Er ist weiter entwickelt als ein klassischer Light Roast und hat weniger ausgeprägte florale oder teeartige Noten. Wenn du ausgewogene Fruchtnoten und Süße bevorzugst, passt dieser Kaffee gut zu dir.
Das Bundle enthält drei Bio-Espressi mit diesen SCA-Scores: Andenperle (Peru, 100% Arabica) erreicht 87 Punkte und überzeugt durch fruchtige Süße. Hausblend N°1 kommt auf 85 Punkte; sein Geschmack ist mild und ausgewogen. Vesuv besteht zu gleichen Teilen aus Arabica (Brasilien, Äthiopien) und Robusta (Indien). Diese dunkle Röstung bringt kräftige, schokoladige Noten, wenig Säure und eine dichte Crema. Alle Sorten sind EU-Bio-zertifiziert.
Jeder Espresso im Bundle ist bis zur Herkunft nachvollziehbar. Andenperle kommt von der Yanesha-Gemeinschaft in Peru, direkt gehandelt und mit transparenter Geschichte. Vesuv vereint Cerrado-Arabica aus Brasilien, Heirloom-Arabica aus Äthiopien und Kerala-Robusta aus Indien. Die Zusammenarbeit mit den Erzeugern ist belegt. Hausblend N°1 enthält Bohnen aus Brasilien, Honduras und Indonesien. Transparenz zu Anbau und Verarbeitung besteht bei allen Kaffees. Natur Bohne bestätigt die EU-Bio-Kontrolle und eine schonende Röstung. Details zu Varietäten und Prozessen finden sich auf den jeweiligen Produktseiten.
Das Bundle richtet sich an Specialty-Fans, die Abwechslung und Bio-Qualität suchen. Andenperle (SCA 87) und Hausblend N°1 (SCA 85) liegen klar im Specialty-Bereich. Vesuv bringt gezielt Robusta-Charakter ins Spiel und erweitert das Geschmacksspektrum. Du erhältst drei Profile: fruchtiger Single Origin, ausgewogener Blend, kräftiger Robusta-Blend. Jede Sorte bietet nachvollziehbare Herkunft und Bio-Zertifizierung. Mit einer Ersparnis von 24 % lernst du die sensorische Vielfalt und Vielseitigkeit beim Rösten und Rohkaffee von Natur Bohne kennen. Das Set ist kein Einsteigerpaket, sondern gezielt auf sensorische Vielfalt mit Specialty-Fokus ausgelegt.
Für den Vollautomaten empfehlen wir klar den Hausblend N°1: Er ist speziell dafür entwickelt, bietet Ausgewogenheit und verzeiht kleine Fehler. Wer einen Siebträger nutzt, erlebt mit Andenperle die komplexen, fruchtigen Noten am eindrucksvollsten. Für intensiven Genuss in Mokkakanne oder als starker Espresso eignet sich Vesuv, da die Mischung robust gegenüber Brühvarianten bleibt.
Im Entdecker-Bundle findest du drei Kaffees mit unterschiedlichen SCA-Scores und Cupping-Profilen: Die Hochlandblüte (Äthiopien Sidamo) kommt typischerweise auf 85+ Punkte und bringt florale, teeartige Noten. Die Andenperle aus Peru erzielt laut Cupping-Score 84 und überzeugt durch klare Fruchtigkeit sowie ausgewogene Süße. Das Hochlandjuwel von der Dimtu Tero Farm in Guji erreicht 86 Punkte und besticht durch fruchtige, komplexe Noten. Alle Sorten sind als Omniroast geröstet und für verschiedene Zubereitungsarten geeignet, egal ob Siebträger oder Filter.
Omniroast bei Natur Bohne steht für mittlere Röstgrade, die vielseitig einsetzbar sind. Im Espresso kommt der Körper stärker zur Geltung. Beim Pour-Over zeigen sich florale und fruchtige Noten. Für Sidamo (Hochlandblüte) und Guji (Hochlandjuwel) werden die Varietäten nicht einzeln benannt; meist handelt es sich um Heirloom-Mischungen. Die Andenperle stammt aus dem Anbau der Yanesha-Gemeinschaft und enthält Caturra, Catimor und Catuai. Omniroast bietet so eine flexible Lösung für verschiedene Zubereitungsarten.
Die Transparenz der Lieferkette variiert je nach Sorte: Hochlandjuwel nennt die Dimtu Tero Farm in Guji, Äthiopien. Andenperle stammt von der Yanesha-Gemeinschaft in Villa Rica, Peru, mit Bio-Zertifizierung und fairem Handel. Bei Hochlandblüte werden die Ursprungsregionen Bensa, Shantawene und Sidamo angegeben; auch hier sind Bio-Zertifizierung und direkter Handel ausgewiesen. Somit gibt es je nach Produkt Angaben zu Farmen, Kooperativen oder Regionen; weiterführende Details wie Farmernamen oder durchgängig direkte Beziehungen sind jedoch nicht immer verfügbar. Das Sortiment bildet daher verschiedene Transparenzstufen ab.
Im Bundle erhältst du mehrere Sorten zu einem vergünstigten Gesamtpreis im Vergleich zum Einzelkauf. Die Kaffees von Natur Bohne sind bio- oder demeterzertifiziert und stammen aus nachvollziehbarer Herkunft. Im 20–40 €/kg-Segment liegt Natur Bohne preislich im Bereich anderer Bio-Specialty-Röster. Experimentelle Röstungen oder spezielle Aufbereitungen wie Anaerobic bietet Natur Bohne nicht an. Für SCA-Scores von 85–87 ist das Preis-Leistungs-Verhältnis im Bundle attraktiv, gerade zum Probieren verschiedener Ursprünge.
Im Genuss-Bundle findest du drei Bio-Kaffeebohnen: Hochlandsonne aus Kolumbien, Hochlandblüte aus Äthiopien Sidamo und Hochlandjuwel aus Äthiopien Guji. Jede Sorte ist bio-zertifiziert und handverlesen. Die Bohnen haben eine ausgewogene Röstung. Das Bundle ist ideal für Einsteiger, die verschiedene Kaffees testen möchten. Du kannst die Bohnen für Filterkaffee, French Press, Vollautomat oder Café Crema verwenden.
Alle drei Kaffees im Bundle sind Bio-zertifiziert und werden von Hand verlesen. So gelangen nur die besten, reifen Kirschen in die Verarbeitung. Die Bohnen stammen aus Hochlagen zwischen 1.700 und 2.128 Metern. Das sorgt für langsameres Wachstum und eine intensivere Aromaentwicklung. Natur Bohne kauft direkt bei Kleinbauern-Kooperativen wie der Federación de Campesinos del Cauca in Kolumbien. Es wird nicht über die Börse gehandelt, dadurch sind faire Bezahlung und transparente Herkunft garantiert. Zudem gelangt die Hochlandsonne per Segelschiff nach Deutschland, um den CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Du profitierst also von gutem Geschmack, klarer Herkunft und nachhaltigem Hintergrund.
Jeder Kaffee im Bundle hat ein eigenes Profil. Die Hochlandsonne aus Kolumbien schmeckt elegant-floral, mit klarer Frucht, wenig Säure und ist mittel geröstet. Das Hochlandjuwel aus Äthiopien wurde als Omniroast geröstet und ist intensiver sowie fruchtiger. Du schmeckst Hagebutte, Kirsche, Blaubeere und einen schokoladigen Abgang. Die Hochlandblüte ist ebenfalls ein Omniroast und bringt mit ihrem eigenen Charakter noch mehr Abwechslung. So kannst du herausfinden, ob dir eher die blumig-elegante, die fruchtige oder eine ausgewogene Richtung gefällt.
Das Bundle ist für Kaffeemaschinen geeignet, die handgebrühten Kaffee oder die French Press verwenden. Besonders für Einsteiger empfehlen wir die French Press, da sie unkompliziert in der Anwendung ist und ein volles Aroma ermöglicht. Verwenden Sie einen mittleren Mahlgrad und halten Sie eine Brühzeit von etwa vier Minuten ein.
Bergkraft eignet sich besonders für Vollautomaten und funktioniert auch in Siebträgermaschinen. Die mittlere Röstung sorgt für eine haselnussbraune Crema. Du kannst Bergkraft für Cappuccino, Latte Macchiato oder Café Crema nutzen. Der Geschmack ist kräftig, aber nicht bitter.
Bergkraft trägt das EU-Bio-Siegel. Die Kaffeepflanzen werden ohne chemische Pestizide und ohne Kunstdünger angebaut. Die Bohnen stammen aus zwei Bio-zertifizierten Regionen: Brasilien (Matas de Minas) und Honduras (Hochland). Natur Bohne arbeitet direkt mit den Kooperativen zusammen und lässt die Bohnen in Deutschland auf Rückstände prüfen. Du genießt Kaffee, der nach ökologischen Standards angebaut und verarbeitet wird.
Bergkraft schmeckt nach Milchschokolade, Mandel und Karamell, weich, vollmundig und leicht süß im Abgang. Er ist kräftig im Körper, aber nicht bitter oder übermäßig stark. Die Säure ist niedrig bis mittel und angenehm mild, was ihn sehr bekömmlich macht. Mit einem SCA-Score von 84 Punkten zählt er zu Specialty Coffee (über 80 Punkte). Die mittlere Röstung sorgt für ein ausgewogenes Aroma. Du kannst ihn pur genießen oder mit Milch kombinieren.
Der Bergkraft wurde gemäß SCA-Protokoll cupped und mit 84 Punkten bewertet. Damit zählt er zum Specialty-Segment ab 80 Punkten. Die brasilianischen Bohnen (Natural) aus Matas de Minas machen etwa 60–70 % des Blends aus. Sie bringen fruchtige Komplexität sowie Noten von Milchschokolade und Karamell. Sumatra Gayo Mandheling (Wet-Hulled) sorgt für erdige Tiefe und unterstreicht den vollen Körper. Die mittlere Röstung hebt die Süße hervor und hält die Säure mild. Das Aroma bleibt dadurch im Vollautomaten klar. Die schonende Trommelröstung verleiht eine dezente Mandel-Note. Jede Bohne lässt sich bis zur Farm oder Kooperative zurückverfolgen (Fazenda Dutra, Fahman Yoga).
Durch die Kombination von brasilianischem Kaffee (natural) und indonesischem Kaffee (wet-hulled) verbinden sich die jeweiligen Stärken. Brasilien sorgt für milde Süße und Fülle. Sumatra steuert eine würzige Note und körperreiche Tiefe bei. Im Vollautomaten entsteht so ein abgerundener Geschmack mit angenehmer Komplexität.
Matas de Minas liegt im Osten von Minas Gerais und hebt sich durch ein besonderes Mikroklima sowie steilere Hanglagen hervor. Die Höhen zwischen 800 und 1.200 Metern sorgen für eine langsamere Kaffeereifung. Im Vergleich zu Sul de Minas, das stärker mechanisiert und kommerziell ausgerichtet ist, arbeiten viele Betriebe in Matas de Minas überwiegend von Hand. Cerrado wiederum ist für flache Lagen und maschinelle Ernte bekannt. Matas de Minas bevorzugt eine natürliche Aufbereitung, die blumige, fruchtige und schokoladige Noten begünstigt. Viele Lots erzielen 82 bis 86 SCA-Punkte, was für solide Specialty-Qualität spricht, jedoch selten an die Spitze reicht. Für Röster, die Wert auf Handarbeit und ein ausbalanciertes Tassenprofil mit mehr Fruchtnoten legen, ist Matas de Minas besonders zu empfehlen.
Der Bergkraft-Blend ist auf Espresso im Vollautomaten oder Siebträger ausgelegt. Die mittlere Röstung bringt Noten von Milchschokolade, Mandel und Karamell hervor. Im Pour-Over-Verfahren wie V60 ist das Geschmacksprofil weniger intensiv. Für ausgewogene Filterkaffees empfehlen wir eine hellere Röstung.
Die Andenperle eignet sich am besten für die Zubereitung in der Siebträgermaschine. Durch ihren mittleren Röstgrad entfaltet sie dort ihr volles Aroma und eine ausgewogene Crema. Die empfohlene Temperatur liegt bei 93–94 °C, die Brühzeit bei 27–30 Sekunden.
Der SCA Score ist eine Bewertung der Specialty Coffee Association auf einer Skala von 0 bis 100. Ab 80 Punkten gilt ein Kaffee als Specialty Coffee mit hoher Qualität. Die Andenperle erreicht 87 Punkte, was für sorgfältige Verarbeitung und ein ausgewogenes Aroma spricht. Für Bio-Kaffee aus fairem Anbau stellt das einen hohen Qualitätsstandard dar.
Die Andenperle wird aus peruanischen Arabica-Bohnen hergestellt, die auf rund 1.600 Metern Höhe wachsen. Diese Bohnen rösten wir bei etwa 210 °C für 13 bis 16 Minuten. Arabica enthält weniger Bitterstoffe als Robusta und schmeckt milder. Durch die langsame Röstung bleiben viele natürliche Aromen erhalten. Die gewaschene Aufbereitung bringt klare, fruchtige Noten hervor. Andenperle eignet sich auch gut für Cappuccino und Latte.
Demeter steht für eine besonders anspruchsvolle Form des Bio-Anbaus, die über den Standard von normalem Bio-Kaffee hinausgeht. Demeter-zertifizierte Kaffeeplantagen wie die Fazenda Camocim in Brasilien setzen auf einen ganzheitlichen, biodynamischen Ansatz: Die Kaffeebäume wachsen im Einklang mit dem Ökosystem, es werden spezielle Naturpräparate eingesetzt und der Boden wird nach strengen biodynamischen Prinzipien gepflegt. Ob Demeter-Kaffee für Sie „besser“ ist als normaler Bio-Kaffee, hängt von Ihren Anforderungen ab, durch die zusätzlichen Demeter-Richtlinien können ökologische und nachhaltige Aspekte noch stärker berücksichtigt werden. Naturgold gehört zu den wenigen Kaffeespezialitäten mit Demeter-Zertifizierung weltweit.
Der Naturgold Espresso eignet sich am besten für Siebträgermaschinen. Hier entfaltet die mittelkräftige Röstung ihr nussiges Aroma, feine Süße und ausgewogene Säure optimal. Für Filterkaffee oder French Press empfehlen wir den speziell dafür gerösteten Demeter Filterkaffee Naturharmonie.
Naturgold Kaffee ist nicht bitter. Er bietet ein nussiges Aroma und einen weichen Geschmack. Die Bohnen kommen aus Brasilien und werden bei 210°C geröstet. Dadurch bleiben natürliche Geschmacksnoten erhalten. Du schmeckst Nuss, Karamell und etwas Schokolade. Die Intensität liegt im mittleren bis kräftigen Bereich (Röstgrad 4 von 5), die Säure ist mild (2 von 5). So bekommt der Kaffee Charakter, ohne die Bitterkeit sehr dunkler Röstungen. Mit einem SCA-Score von 84 Punkten steht er für hohe Qualität.
Lagere die Bohnen kühl, trocken und dunkel, aber nicht im Kühlschrank. Verschließe die Verpackung nach jedem Gebrauch luftdicht, damit das Aroma möglichst lange erhalten bleibt. Mahle die Bohnen immer erst kurz vor der Zubereitung. Der Naturgold wird in kleinen Chargen je nach Erntejahr angeboten und ist aktuell ab Ende Oktober verfügbar.
Demeter ist eine besondere Bio-Zertifizierung für Lebensmittel, deren Vorgaben über EU-Bio hinausgehen. Auf der Camocim Farm in Brasilien wachsen die Kaffeebohnen ohne chemische Mittel. Kompostierung und Kreislaufwirtschaft sind wichtige Bestandteile des Anbaus. Die Förderung von Artenvielfalt gehört ebenfalls zum Konzept. Der Kaffee reift auf 1200 Metern in natürlicher Umgebung. Durch schonende Röstung entsteht ein Kaffee mit feinem Geschmack. Wer auf Nachhaltigkeit und Qualität achtet, findet mit Demeter eine klare Orientierung. Die Bohnen sind teurer, aber ihre Herstellung ist sorgfältig kontrolliert.
Dieser Kaffee eignet sich hervorragend für Filterkaffeemaschinen. Die mittlere Filterröstung Naturharmonie wurde gezielt für Handfilter, Filtermaschinen und French Press entwickelt. Du benötigst keine besondere Ausstattung. Lass die Bohnen mittel mahlen (beim Kauf auswählen oder zu Hause Stufe 6–8). Für ein optimales Ergebnis verwende 60 g Kaffee auf 1 Liter Wasser bei 92–95 °C. So kommen die nussigen Noten und die sanfte Süße besonders zur Geltung. Die niedrige Säure macht ihn angenehm bekömmlich, auch bei mehreren Tassen. Im Unterschied zu Espressobohnen ist er nicht zu kräftig für Filterkaffee.
Der Kaffee schmeckt mild und ausgewogen. Du erkennst Nuss, Karamell und Schokolade. Bitterkeit und Säure sind kaum vorhanden. Der SCA-Score liegt bei 85 und steht damit für hohe Qualität. Durch die Röstung bleibt das Aroma erhalten. 100 % Arabica aus Espirito Santo sorgt für einen runden Körper. Im Vergleich zu Supermarkt-Kaffee ist er weniger herb, angenehmer und süßer. Ideal, wenn du einen sanften Kaffee suchst.
Naturharmonie ist eine mittlere Filterröstung von der Camocim Farm, Demeter-zertifiziert, nussig-mild und säurearm. Sie eignet sich am besten für Filterkaffee, French Press oder Café Crema. Für klassischen Filterkaffee empfehlen wir Naturharmonie, da Geschmack und Röstung optimal auf diese Zubereitungsart abgestimmt sind.
Omni Roast heißt, dass der Feldberg so geröstet ist, dass er sowohl im Siebträger als Espresso als auch in der Filterkaffeemaschine, French Press oder AeroPress funktioniert. Die mittlere Röstung (Light to Medium) macht ihn süß und sirupartig im Espresso mit dichter, haselnussbrauner Crema, und gleichzeitig klar und karamellig im Filter. Du brauchst also nicht zwei verschiedene Kaffees kaufen, wenn du beides zubereiten möchtest. Wichtig: Am besten frisch mahlen oder beim Kauf den passenden Mahlgrad für deine Zubereitungsart wählen.
SCA steht für Specialty Coffee Association, den Fachverband für Spezialitätenkaffee. Der SCA-Score bewertet Rohkaffee nach Aroma, Geschmack, Säure, Körper und Nachgeschmack auf einer Skala bis 100. Ab 80 Punkten gilt Kaffee als Spezialitätenkaffee. Feldberg erreicht 83 Punkte, das ist geprüfte Premiumqualität, kein reines Marketing. Für dich bedeutet das: sorgfältig angebaute, handverlesene Bohnen aus kontrollierten Ernten, keine Industrieware.
Castillo wurde von Cenicafé für hohe Krankheitsresistenz gezüchtet und war lange als zweitklassig bewertet. Beim Feldberg Omni zeigt der SCA-Score von 83,25 jedoch sein Spezialitäten-Potenzial. Entscheidend sind das Terroir im Chicamocha-Canyon auf 1.700 Metern und ein agroforstliches System mit über 15 Baumarten. Die Kirschen reifen langsam. Der Honey Process erhöht den Restzuckergehalt im Pergamino und bringt einen sirupartigen Körper sowie Panela-Süße. Die Frauenkooperative Santa Maria sortiert reife Kirschen sorgfältig von Hand. Mit passendem Anbau, sorgfältiger Verarbeitung und schonender Röstung erreicht Castillo Specialty-Qualität.
Ein Omni Roast wie der Castillo ist für verschiedene Brühmethoden entwickelt. Sein volles Aromapotenzial entfaltet er bei Filterzubereitungen wie der V60. Für Espresso eignet er sich ebenfalls, das Geschmacksprofil wirkt dabei leichter und weniger süß. Wer intensiveren Geschmack bevorzugt, nutzt ihn am besten als Filterkaffee.
Die Hacienda Cafetera Santa Maria nutzt beim kolumbianischen Kaffee das Honey-Verfahren. Nach dem Entfernen des Fruchtfleischs bleibt ein Teil der Mucilage am Pergamino haften und trocknet mit. Das verstärkt die Süße und sorgt für sirupartige Noten, die an Panela erinnern. Die Methode spart zudem Wasser, was im trockenen Aratoca vorteilhaft ist. Wegen des Risikos von Fehlfermentation wird auf sorgfältige Qualitätskontrolle geachtet, die das Team selbst übernimmt.
Der Anbau im Agroforstsystem mit verschiedenen Schattenbäumen verbessert das Mikroklima und kann die Reifung der Kaffeekirschen fördern. Vogel- und artenfreundliche Methoden helfen, die Artenvielfalt auf den Plantagen zu bewahren. Diese nachhaltige Bewirtschaftung schafft gute Voraussetzungen für hochwertigen Kaffee und stabile Erträge. Sensorische Eigenschaften wie Süße oder der SCA-Score hängen jedoch von weiteren Faktoren ab und lassen sich nicht pauschal zusichern.
Im Hausblend N°1 befinden sich die Varietäten Yellow Bourbon, Catuaí und Mundo Novo aus Brasilien (60 %, Matas de Minas). Aus Honduras stammen IH-90, Parainema, Lempira, Typica, Catimor und Catuaí (30 %, CAFESCOR-Kooperative). Der Blend wird durch Timtim aus Indonesien (10 %, Gayo) ergänzt. Das Cupping-Profil mit 85 Punkten zeigt die Vielseitigkeit dieser Kombination. Die brasilianischen Bohnen bringen schokoladige und florale Noten ein. Die Varietäten aus Honduras zeichnen sich durch eine klare Säure, Fruchtnoten wie Birne und Kirsche sowie eine dezente fermentierte Süße aus. Indonesischer Timtim sorgt für erdige und tiefe Töne. Die unterschiedlichen Aufbereitungen – Natural, Washed und Wet-Hulled – verleihen dem Blend einen ausgewogenen Körper, Klarheit und Komplexität.
Laut Quelle wird für die Brasilien-Komponente (Matas de Minas, 60 %) keine offizielle Specialty-Grade-Zertifizierung angegeben. Ein entsprechender Nachweis wird nicht erwähnt, weshalb die Specialty-Angabe vor allem marketingbezogen erscheint.
Die mittlere Omniröstung eignet sich, wenn du Espresso und Filterkaffee mit einer Bohne zubereiten möchtest. Im Espresso bietet sie ausgewogenen Körper und dezente Säure. Im Filterkaffee treten Fruchtnoten deutlicher hervor. Im Vergleich sind klassische Espressoröstungen oder helle Filterröstungen jeweils spezieller. Suchst du jedoch eine vielseitige Lösung für beide Methoden, ist Omniroast eine empfehlenswerte Wahl.
In der Hochlandblüte werden Heirloom-Varietäten verwendet. Das Terroir auf 1.900–2.400 m sorgt für langsame Reifung und hohe Bohnendichte, wodurch die Säurestruktur im Cup geprägt wird. Florale Noten sowie Beeren- und Kirsch-Aromen treten hervor. Die Fully-Washed-Aufbereitung verstärkt die Klarheit und die ausgewogene Säure.
Hochlandblüte bleibt als Omniroast vielseitig und balanciert. Im Espresso kommen rote Beeren sowie Kirsche klar hervor. Florale Noten sind zurückhaltend, die mittlere Säure wirkt harmonisch im Zusammenspiel mit dem Körper. Beim Filter zeigt sich ein deutlich floraler Charakter, etwa Jasmin und Bergamotte. Die Fruchtaromen erscheinen transparenter, die Säure lebendiger. Beide Varianten zeichnen sich durch Klarheit der Washed-Aufbereitung aus. Filter hebt Komplexität und Terroir, Espresso verstärkt Intensität und Süße.
Hochlandblüte stammt von der Daye-Bensa-Farm im Bensa-Distrikt. Die Produzenten sind Asefa und Mulugeta Dukamo sowie Outgrower aus Shantawene, Karamo und Bombe. Natur Bohne kennzeichnet den Kaffee mit einem Direct-Trade-Badge und nennt die Erzeuger. Die EU-Bio-Zertifizierung (DE-ÖKO-007) liegt vor. Rückverfolgbarkeit bis zur Farm und zu den Dörfern ist gewährleistet. Angaben zu Preisen, Kooperativen-Struktur oder einem Q-Grader-Zertifikat fehlen. Weitere Details wie FOB-Preise oder Verträge werden nicht angegeben.
Natur Bohne empfiehlt die Kombination aus La Marzocco Linea Mini und Mazzer Philos für die Hochlandblüte. Empfohlene Einstellungen sind: feiner Mahlgrad, Brühverhältnis 1:2 bis 1:2,5, Extraktionszeit 27–30 Sekunden, Brühtemperatur 93–94 °C. Die Wasserqualität sollte bei 4 °dH Gesamthärte und 3 °dH Alkalinität liegen. Eine mittlere Röstung ermöglicht Feinanpassungen: 1:2 betont Körper und Süße, 1:2,5 bringt mehr Klarheit und florale Aromen. Als Omniroast ist die Entwicklung weniger dicht als bei klassischen Espresso-Röstungen, sodass Shots bei zu grobem Mahlgrad oder zu heißer Brühtemperatur schnell sauer werden können. Als Ausgangspunkt empfiehlt Natur Bohne 18 g in, 36–40 g out; Anpassungen sollten über Mahlgrad und Ratio erfolgen.
Das Hochlandjuwel ist ein sogenannter Omniroast und eignet sich für verschiedene Kaffeemaschinen. Du kannst ihn im Vollautomaten, in der Siebträgermaschine, als Filterkaffee, in der French Press oder im Herdkännchen zubereiten. Die mittlere Röstung bringt Noten von Kirsche, Blaubeere und Schokolade hervor, sowohl im Espresso als auch bei milderer Zubereitung. In der Produktbeschreibung findest du Rezepte für Siebträger (27–30 Sekunden, 93–94°C) und andere Zubereitungsarten.
Der Hochlandjuwel hat eine harmonische, mittlere Säure. Er schmeckt weder spitz noch stark sauer, sondern ausgewogen. Fruchtige Aromen wie Kirsche, Blaubeere und Hagebutte entstehen durch die Natural-Aufbereitung. Die Bohnen trocknen dafür in der Frucht. Ein schokoladiger Abgang sorgt für Weichheit. Wer eher milden Kaffee mag, nimmt die Fruchtigkeit wahr, empfindet sie aber nicht als störend. Der SCA-Score von 86 Punkten bestätigt die ausgewogene Säure.
Die Bohnen bleiben ungeöffnet in der Originalverpackung bis zu 12 Wochen frisch. Nach dem Öffnen solltest du die Bohnen stets luftdicht verschließen und sie an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort aufbewahren, nicht im Kühlschrank. Für bestmöglichen Geschmack mahle immer nur die Menge, die du unmittelbar benötigst.
Hochlandjuwel enthält äthiopische Landrassen-Heirlooms von der Dimtu Tero Farm in Guji, Region Odo-Shakiso. Diese Varietäten sind seit Generationen in der Region verwurzelt. Durch die natürliche Aufbereitung und die Höhenlagen zwischen 1.808 und 2.128 Metern entstehen Nuancen von Hagebutte, Kirsche und Blaubeere. Der SCA-Score von 86 Punkten steht für Klarheit und Balance. Im Cupping finden sich florale Akzente, lebendige Säure und ein schokoladiger Nachklang. Die Aufbereitung betont das charakteristische Beerenprofil von Guji.
Der Hochlandjuwel-Omniroast entfaltet sich im V60 mit betonter Fruchtigkeit und floralen Aromen, während der Siebträger die Süße sowie einen cremigen Körper hervorhebt. Wer die lebendige Frucht und florale Noten sucht, wählt das V60-Rezept: 25 g mittelgrob gemahlener Kaffee auf 400 ml Wasser (92–94 °C, 2:30–3:00 Minuten Brühzeit, Wasserhärte 4 °dH, Alkalinität 3 °dH). Für eine ausgeprägt süße und dichte Tasse empfiehlt sich der Siebträger: 18 g Kaffeemehl auf 36 g Espresso in 27–30 Sekunden bei 93 °C. Das Sweet Spot-Rezept hängt also davon ab, ob Fruchtigkeit (V60) oder Süße und Dichte (Siebträger) Ihr Ziel ist.
Ein SCA-Score von 86 Punkten kennzeichnet Hochlandjuwel als „Very Good Specialty Coffee“ auf der SCA-Skala (85–89,99 Punkte). Die Bewertung erfolgt durch ausgebildete Q-Grader nach den Standards der Specialty Coffee Association. Bewertet werden Fragrance, Flavor, Aftertaste, Acidity, Body, Balance, Uniformity, Clean Cup, Sweetness und Overall. 86 Punkte bedeuten hohe Klarheit, keine Defekte, ausgewogene Säure und deutliche Fruchtnoten. Herkunft (Dimtu Tero, Getachew Zeleke), Score, Bio-Zertifizierung und Aufbereitungsmethode werden transparent dokumentiert. Die wertbestimmenden Eigenschaften sind bis zur Farm nachvollziehbar. Für diese Heirloom-Varietät ist ein Score von 86 üblich.
Bei der Natural-Aufbereitung auf der Tero Farm trocknen reife Kaffeekirschen bis zu 20 Tage auf Hochbetten. Das Fruchtfleisch bleibt an den Kirschen und gibt Zucker sowie Aromen an die Bohnen ab. So entstehen Fruchtsüße, Beerennoten und ein voller Körper. Beim Washed-Verfahren wird das Fruchtfleisch direkt nach der Ernte entfernt. Die Bohnen fermentieren in Wasser, wodurch ein klareres und floraleres Geschmacksprofil entsteht. Die Kirschen werden beim Natural-Processing regelmäßig gewendet, um ein gleichmäßiges Trocknen zu erreichen. Sorgfältige Auswahl der Kirschen und die Höhenlage fördern die Qualität beider Methoden. Die hohe SCA-Bewertung unterstreicht das Ergebnis.
Der SCA-Score von 83 Punkten kennzeichnet Hochlandsonne als Spezialitätenkaffee. Die Bewertung orientiert sich am SCA-Protokoll und prüft Kriterien wie Aroma, Geschmack, Nachgeschmack, Säure, Körper, Balance, Sauberkeit, Süße und Gesamtwert. Mit 83 Punkten zeigt der Kaffee ein sauberes, ausgewogenes Geschmacksprofil ohne erkennbare Defekte. Hochlandsonne steht damit für zuverlässig solide Qualität und spürbaren Ursprungscharakter.
In Hochlandsonne vereinen sich vier Arabica-Varietäten: Typica sorgt für milde Süße, Caturra als Bourbon-Mutation bringt florale Noten ein. Colombia und Castillo geben Struktur und schokoladige Nuancen. Das Ergebnis ist eine ausgewogene Tasse, charakteristisch für FCC-Kooperativen, mit klarer Qualität und 83 Punkten.
Der Segelschiff-Transport nutzt ausschließlich Windkraft und spart dadurch bis zu 90 % CO₂ im Vergleich zum herkömmlichen Containertransport. Die Bohnen werden in Jutesäcken ohne zusätzliche Klimakontrolle über den Atlantik verschifft. Nach aktuellem Stand liegen keine Hinweise auf Qualitätseinbußen durch diesen Transportweg vor.
Mahle die Hochlandsonne mittel, um Jasmin und Panela im V60 gut herauszuholen. Verwende Wasser bei etwa 92 °C und gieße langsam und gleichmäßig in kreisenden Bewegungen auf. Bleibe bei einer Brühzeit von etwa 2:45 Minuten, so bleiben die Zitrusnoten dezent im Hintergrund.
Entkoffeiniert bedeutet, dass der größte Teil des Koffeins entfernt wurde, aber Spuren können noch enthalten sein. Beim Mondgold Decaf wird das Koffein durch das schonende Mountain Water Process-Verfahren entzogen, das ohne Chemikalien und nur mit reinem Quellwasser arbeitet. Die Aromen bleiben dabei weitgehend erhalten. So eignet sich der Kaffee besonders gut für alle, die empfindlich auf Koffein reagieren oder abends nicht auf Genuss verzichten möchten.
Früher ja, heute nicht mehr unbedingt. Beim Mondgold Decaf wird das Mountain Water Process-Verfahren verwendet, das gilt als Goldstandard für entkoffeinierten Specialty-Kaffee. Dabei werden die Geschmacksstoffe und Öle in den Bohnen geschützt, nur das Koffein wird entfernt. In der Tasse schmeckst du Zuckerrohr, Haselnuss, Milchschokolade und getrocknete Früchte, mild, süßlich, harmonisch. Die Säure ist sehr weich, der Körper rund. Das ist kein 'Verzichts-Kaffee', sondern ein vollwertiger Genuss, der dich an klassischen Espresso erinnert, nur eben ohne Koffein.
Mondgold Decaf ist als Omniroast geröstet und eignet sich besonders für Vollautomaten. Mahle die Bohnen am besten frisch, um das volle Aroma zu genießen.
Beim ersten Kauf von entkoffeiniertem Kaffee solltest du auf das Entkoffeinierungsverfahren achten und chemiefreie Methoden wie den Mountain Water Process bevorzugen. Herkunft und Transparenz sind ebenfalls wichtig: Mondgold stammt aus Bio-Anbau in Chiapas, Mexiko, von Farmer Jorge Arreola Nava. Achte zudem auf das Geschmacksprofil. Entkoffeinierter Kaffee wie Mondgold kann einen SCA-Score von 82 erreichen und bietet süße, schokoladige Aromen. Probiere ihn pur, als Espresso oder als Cappuccino.
Catimor und Sarchimor sind produktive Varietäten mit geringerer Komplexität. Die Mischung enthält auch Roten Caturra, der klassische Arabica-Qualität beisteuert. Der SCA-Score von 82 entsteht durch die Anbauhöhe von 1.225 m in Yajalón, Chiapas. Schattenanbau unter Inga-Bäumen sowie saubere Waschaufbereitung haben Einfluss. Jorge Arreola Nava passt die Varietäten gezielt ans Mikroklima an. Die präzise Patio- und Mechanik-Trocknung verhindert Fehlaromen. Beim Mountain Water Process wird schonend und ohne Lösungsmittel entkoffeiniert. So bleiben Noten von Waldhonig, Feige und Milchschokolade erhalten. Für einen Decaf ist ein SCA-Score von 82 im Specialty-Bereich solide. Die Entkoffeinierung mindert jedoch immer etwas die Komplexität.
Im Cup zeigt sich bei Mondgold ein Geschmacksbild, das weich und süß ist, mit Noten von Zuckerrohr, Haselnuss und Milchschokolade. Die Säure bleibt mild und harmonisch eingebunden. Der Körper ist rund. Beide Verfahren arbeiten chemikalienfrei mit Wasser. Der Mountain Water Process (MWP) nutzt reines Quellwasser aus den Bergen Mexikos und wird direkt vor Ort durchgeführt. Das spart Transportwege und schont die Bohnenstruktur. Swiss Water ist industriell standardisierter, MWP erlaubt mehr regionale Kontrolle. Verglichen mit lösungsmittelbasierten Verfahren (Methylenchlorid, Ethylacetat) bewahrt MWP deutlich mehr Aromakomplexität und Öle. Für Specialty-Maßstäbe liegt Mondgold damit im oberen Decaf-Segment. Kein Verzicht, sondern bewusster Genuss mit vollem Terroir-Charakter aus Chiapas.
Die Bohnen stammen von Jorge Arreola Nava. Er baut sie auf der Finca Santa Fe in Yajalón, Chiapas (1.225 m) an. Die Varietäten sind klar deklariert: Catimor, Sarchimor, Roter Caturra. Die Bohnen werden gewaschen aufbereitet. Jorge Arreola nutzt für die Trocknung sowohl Patio als auch Maschinen. Die Erntezeit ist mit Dezember 2025 spezifiziert. Der Schattenanbau erfolgt unter Inga-Bäumen. Das ist für einen Bio-Decaf überdurchschnittlich transparent. Viele Decafs sind anonyme Lots aus verschiedenen Farmen und werden zentral entkoffeiniert. Hier hast du Single-Origin-Charakter mit nachvollziehbarer Wertschöpfungskette. Für Specialty-Ansprüche fehlt zwar das Cupping-Protokoll, aber die Herkunftskommunikation ist solide. Du weißt, wer, wo, wie und wann.
Mondgold als Omniroast mit mittlerem Röstgrad eignet sich optimal für die Filterzubereitung. Filterkaffee hebt die fruchtigen und süßen Noten hervor und sorgt für ein klares, ausgewogenes Geschmacksprofil.
Mit 82 SCA-Punkten liegt Mondgold im Specialty-Bereich (ab 80 Punkten). Für einen entkoffeinierten Kaffee ist das bemerkenswert, da beim Prozess meist 2 bis 4 Punkte verloren gehen. Der Mountain Water Process erhält Aromastoffe und Öle gut, was sich in Noten von Waldhonig, getrockneter Feige und Milchschokolade zeigt. Die Mischung aus Catimor, Sarchimor und Caturra aus Yajalón (1.225 m) bringt ausreichend Komplexität, um auch entkoffeiniert Charakter zu zeigen. Mondgold ist für Specialty-Standards solide und transparent, kein 85-Punkte-Highlight, aber deutlich über Durchschnitt.
Mondgold nutzt den Mexican Mountain Water Process. Diese Methode ist eine regionale Variante des Swiss Water Process. Beide Verfahren kommen ohne Lösungsmittel oder chemische Zusätze aus. Das Wasser stammt dabei aus einer Quelle in Chiapas, Mexiko. Die Entkoffeinierung findet direkt dort statt. Durch mehrere Wasserbäder wird dem Kaffee das Koffein entzogen, während das Aromaprofil möglichst erhalten bleibt. In der Specialty-Szene gilt das Verfahren als besonders schonend.
Catimor und Sarchimor sind Arabica-Hybride, die speziell auf Widerstandsfähigkeit gegen Kaffeerost gezüchtet wurden. In Chiapas auf 1.225 Metern im Schatten von Inga-Bäumen gewachsen, werden sie gewaschen aufbereitet. Für diesen Specialty-Decaf erhalten Catimor und Sarchimor den Vorzug vor klassischen Varietäten wie Typica oder Bourbon, da sie mehr Grundsüße und Stabilität bieten. Das Tassenprofil zeigt Noten von Waldhonig, Feige und Malz. Der biologisch zertifizierte Kaffee erzielt einen SCA-Score von 82 und stammt aus transparentem Ursprung.
Mondgold im Omniroast eignet sich für Filterkaffee und Espresso. Im Siebträger zeigt er Noten von Zuckerrohr, Haselnuss und Milchschokolade. Der Körper ist weich, die Säure mild. Schärfe oder Bitterkeit treten nicht auf. Im Vollautomaten gelingt er leicht und passt zu Milch. Filtermethoden betonen fruchtige Noten wie Feige und Waldhonig. Zitrusnuancen verstärken die Klarheit des Kaffees. French Press und Aeropress heben Körper und Süße hervor. Die milde Säure sorgt für Vielseitigkeit und gute Verträglichkeit. Als koffeinfreier Kaffee bleibt Mondgold ein verlässlicher Allrounder.
Entkoffeinierter Kaffee kann genauso aromatisch sein wie herkömmlicher Kaffee. Nachtgold Decaf wird ausschließlich mit Quellwasser nach dem Mountain Water Process entkoffeiniert. So bleiben natürliche Aromen und Öle erhalten. In der Tasse finden sich Noten von Waldhonig, getrockneter Feige, Milchschokolade und Karamell. Die milde Säure und der weiche Körper sorgen für angenehmen Trinkgenuss. Mit einem SCA-Score von 83 Punkten zählt Nachtgold zu den Specialty-Kaffees. Genuss bleibt hier erhalten.
Nachtgold Decaf ist ein Omniroast, das heißt, du kannst ihn wirklich vielseitig einsetzen. Er funktioniert im Vollautomaten, in der Siebträgermaschine, als Filterkaffee, in der French Press oder in der Bialetti. Die mittlere Röstung (Röstgrad 3) sorgt dafür, dass die Bohnen sowohl für Espresso als auch für längere Brühzeiten wie Filter gut geeignet sind. Du musst dir also keine spezielle Maschine zulegen, Nachtgold passt zu dem, was du schon hast.
Nachtgold wird direkt in Mexiko mit dem Mountain Water Decaf Process entkoffeiniert. Dabei kommt Quellwasser aus den Bergen zum Einsatz. Das Koffein wird in einem mehrstufigen Wasserbad schonend entfernt. Chemische Lösungsmittel werden nicht verwendet, Rückstände bleiben nicht zurück. Dieses Verfahren ist in der Specialty-Coffee-Welt für seine Sanftheit und sein Aroma geschätzt. So erhältst du einen Kaffee, der auf Wasserbasis entkoffeiniert wurde.
Nachtgold Decaf stammt aus Yajalón in Chiapas, Mexiko, aus etwa 1.225 Metern Höhe. Die Bohnen werden von der Kooperative Siembra Abundante angebaut, in der 585 Kleinbauern der Tzeltal-Gemeinschaft mitwirken. Der Anbau erfolgt zu 100 % biologisch, zertifiziert nach EU-Bio-Standard und unter fairen Bedingungen. Die Entkoffeinierung findet in Mexiko statt, was kurze Wege und Wertschöpfung in der Region ermöglicht. So unterstützt du direkt die Kleinbauern und den nachhaltigen Kaffeeanbau ohne chemische Zusätze.
Mit 83 SCA-Punkten zählt Nachtgold Decaf klar zu den Specialty-Kaffees (ab 80 Punkten). Der Mountain Water Process nutzt reines Quellwasser aus Mexiko und verzichtet auf chemische Zusätze. Dieses Verfahren erhält Aromaöle und Geschmacksstoffe besonders gut. Der Kaffee schmeckt nach Waldhonig, getrockneter Feige und Milchschokolade, zeigt angenehme Süße, malzige Tiefe und milde Säure. Im Segment entkoffeinierter Single Origins mit transparentem Ursprung und überzeugendem Cupping-Score ist diese Methode gut geeignet.
Im Nachtgold stecken Marsellesa, Costa Rica 95, Typica und Caturra. Marsellesa und Costa Rica 95 sorgen für aromatische Fülle und bringen eine leichte Malzigkeit mit. Typica steuert milde Süße bei, Caturra gibt Volumen. Auch nach der Entkoffeinierung spürst du Noten von Waldhonig, Feige, Milchschokolade und Malz. Die Mischung der Varietäten sorgt dafür, dass das Profil rund bleibt, weniger Bitterkeit, mehr angenehme Komplexität im Geschmack.
Unser Kaffee stammt aus Yajalón im mexikanischen Chiapas. Dort bauen 585 Kleinbauern der Tzeltal-Gruppe die Bohnen an. Sie sind in der Kooperative Siembra Abundante organisiert. Der Anbau folgt EU-Bio-Standards. Auf Wunsch stellen wir das Bio-Zertifikat bereit. Die Bohnen werden direkt in Mexiko gewaschen und verarbeitet. Auch die Entkoffeinierung findet dort statt. So bleibt die Wertschöpfung vor Ort. Wir rösten schonend im Trommelröster. Die Verpackung besteht aus europäischen, nachwachsenden Materialien. Jede Bohne ist bis zur Farm rückverfolgbar. Wir dokumentieren das soziale Umfeld der Produzenten. Die Entkoffeinierung geschieht ohne chemische Zusätze. Unser Direktbezug und eine unabhängige SCA-Bewertung sichern Glaubwürdigkeit.
Um das Profil mit Waldhonig und Feige optimal hervorzuheben, empfehlen wir die Zubereitung mit der V60. Diese Methode erzeugt Klarheit und betont die fruchtigen sowie süßen Noten. Mahle den Kaffee mittel-fein und verwende 92–94 °C heißes Wasser im Verhältnis 1:16.
Im Sonnental werden die Arabica-Varietäten Caturra, Catimor und Catuai angebaut, die typisch für peruanische Höhenlagen sind. Caturra und Catuai bringen ausbalancierte Noten ins Profil; Catimor trägt zu mehr Körper bei. Der SCA-Score von 84 Punkten spiegelt das Zusammenspiel der Sorten wider. Im Geschmack zeigen sich Noten von Orange, Karamell, Mandeln und roten Trauben. Durch die Filterröstung tritt das Terroir deutlich hervor. Ideal für V60 oder AeroPress bleibt der Herkunftscharakter erhalten.
Der SCA-Score von 84 weist auf eine gute Qualität im Specialty-Bereich hin. Auf der Produktseite nennt Natur Bohne keinen Q-Grader und kein externes Cupping-Protokoll. Der Kaffee ist Bio- und Fairtrade-zertifiziert. Er stammt aus 1.225 Metern Höhe und ist gewaschen aufbereitet. Sichtbare Defekte werden nicht erwähnt. Für mehr Transparenz empfiehlt sich eine Nachfrage nach Cupping-Dokumentation beim Röster. Auch ohne externes Protokoll dient der Score als erste Orientierung.
Unser Natur Bohne stammt von Yanesha-Kleinbauern aus Oxapampa und Villa Rica in Peru. Die genaue Farm können wir aktuell leider nicht nennen, aber Bio-Standards und faire Bedingungen sind gewährleistet. Wenn du mehr zum Ursprung erfahren möchtest, sprich uns gerne an – wir fragen beim Röster oder Importeur für dich nach.
Das Basis-Rezept mit 1:16 Ratio, 93–94 °C und mittelfeinem Mahlgrad eignet sich gut für Caturra, Catuai und Catimor bei mittlerem Röstgrad. So erzielst du klare Mandelnoten und ausgewogene Süße. Möchtest du stärkere Orangennuancen, kannst du 92 °C, feineres Mahlgut und ein Verhältnis von 1:15 ausprobieren. Für mehr Körper und Nussnoten wähle 94 °C, einen gröberen Mahlgrad und eventuell ein Verhältnis von 1:17. Die Filterröstung kannst du flexibel anpassen.
Der Ätna erreicht 82 SCA-Punkte, weil beide Bestandteile gezielt auf Qualität ausgesucht sind. Die 66 % Arabica von der Familie Dutra aus Matas de Minas, angebaut auf 1.400 Metern, bringen Schokolade und Süße. Die 34 % Canephora stammen aus Kerala in Südindien, aus Lagen ab 800 Metern. Dort reift Robusta im Schatten und wird gewaschen aufbereitet. Diese Anbaumethode mildert die typische Schärfe des Robustas deutlich. Sie sorgt für nussige Tiefe, kompakten Körper und stabile Crema. Das Resultat ist ein süditalienisches Profil mit ausgewogener Balance, ohne die Bitterkeit von Tieflagen-Robusta. Für einen Blend, der auf Körper und Milchtauglichkeit ausgelegt ist, sind 82 Punkte in diesem Bereich üblich.
Im brasilianischen Arabica-Anteil (66 %) stecken die Varietäten Yellow Bourbon, Catuaí und Mundo Novo aus Minas Gerais. Sie verleihen süße, schokoladige Noten und milde Säure. Durch die Natural-Aufbereitung entsteht ein voller Körper mit Nougat-Charakter. Der indische Canephora-Anteil (34 %) kommt aus Kerala, wächst ab 800 Metern unter Schattenbäumen und bringt einen klaren, nussigen Geschmack. Daraus ergibt sich ein Espresso mit viel Körper, dichter Crema und dezenten Aromen dunkler Schokolade sowie Haselnuss.
Ätna ist ein Bio-zertifizierter Blend aus langfristigen Partnerschaften. Die Arabica-Bohnen stammen von der Familie Dutra in Matas de Minas. Canephora bezieht Natur Bohne aus Kerala über etablierte Lieferketten. Die Preisgestaltung gilt als fair. Das Konzept bietet nachvollziehbare Informationen zu Farmen und Anbaubedingungen. Ätna entspricht nicht streng Direct Trade, setzt aber auf Relationship Sourcing und Bio-Zertifizierung. Für maximale Transparenz empfiehlt Natur Bohne die Single-Origin-Kaffees.
Für Cappuccino oder Flat White empfiehlt Natur Bohne 17–18 g Kaffee bei 26–30 Sekunden Extraktion. Diese Werte passen zu vielen Siebträgern mit dunklerer Bohne. Durch 34 % Canephora bleibt Crema erhalten, auch mit Milch. Schokolade und Nuss kommen trotz Milchsüße gut durch. Der Ätna eignet sich im Vollautomaten ebenfalls. Stelle den Mahlgrad fein ein und wähle 92 bis 94 °C. Die Röstung profitiert von gleichmäßiger Wärme. Für Pour-over oder Aeropress ist das Profil nicht gedacht. Druck und Emulsion bringen den Körper hervor, ideal für Siebträger, Vollautomat oder Mokkakanne.
Das Vollautomaten Bundle von Natur Bohne GmbH wurde für die Zubereitung im Kaffeevollautomaten entwickelt. Die enthaltenen Röstungen, wie der Blend „Bergkraft“, sind für Vollautomaten ideal abgestimmt. Sie eignen sich besonders für Caffè Crema und Milchgetränke. Für Filterkaffee ist dieses Bundle nicht optimiert.
Bergkraft ist speziell auf die Extraktion in Vollautomaten abgestimmt. Die mittlere Röstung sorgt für optimale Extraktion und stabile Crema, auch bei kürzeren Kontaktzeiten. Der Blend vereint Bohnen aus Brasilien (Matas de Minas) und Honduras (Hochland) und bietet ein ausgewogenes Geschmacksprofil mit Noten von Milchschokolade, Mandel und Karamell. Im Unterschied zu klassischen Blends entfaltet sich das Aroma auch bei gröberem Mahlgrad vollständig.
Für eine stabile Crema bei Bergkraft empfehlen wir einen mittleren bis feineren Mahlgrad. Starte bei Stufe 3–4 deines Vollautomaten-Mahlwerks und passe den Mahlgrad nach Geschmack und gewünschtem Ergebnis an. Ist die Crema zu dünn, kann ein feinerer Mahlgrad helfen.
Für Cappuccino und Latte Macchiato eignet sich Bergkraft besonders. Dieser 100 % Arabica-Kaffee ist mild, zeigt Schokoladennoten, feine Süße und ein Mandel-Finish. Vesuv besteht zu gleichen Teilen aus Robusta und Arabica (je 50 %), wodurch er kräftiger wirkt und eine spürbare Bitterkeit besitzt – ideal für intensive Espressi.
Die mittlere Röstung von Bergkraft eignet sich grundsätzlich für viele superautomatische Kaffeemaschinen, darunter Modelle wie Jura ENA oder DeLonghi Magnifica. Durch das mittlere Röstprofil entstehen weniger ölige Rückstände auf den Bohnen, was zur Langlebigkeit von Mahlwerken beiträgt. Für ein ausgewogenes Ergebnis empfiehlt sich ein mittlerer Mahlgrad und heißes Brühwasser.
Eine Verstopfung der Brüheinheit durch den Bergkraft-Blend ist nicht belegt. Wir empfehlen regelmäßige Reinigung der Brüheinheit sowie wöchentliche Pflege des Mahlwerks, besonders bei intensivem Gebrauch.
Die Crema bleibt nach dem Brühen einige Minuten sichtbar und nimmt danach ab. Unser Vesuv-Blend vereint Arabica-Bohnen aus Brasilien, Äthiopien und Indien sowie Robusta aus Südamerika und Kerala (Indien). Für das beste Ergebnis empfehlen wir, den Espresso frisch zu genießen.
Drei der fünf Komponenten sind EU-Bio-zertifiziert: Brasilien (Legião Fazenda Dutra), Äthiopien (Metad Goyo-Charge) und Honduras (Cooperativa Puringla). Die indonesische Gayo-Arabica und der indische Canephora aus Kerala sind konventionell, stammen jedoch aus langfristigen Sourcing-Partnerschaften mit transparenter Lieferkette. Der Blend ist insgesamt nicht Bio-zertifizierbar, da nicht alle Komponenten zertifiziert sind. Herstellerangaben und Ursprungsnachweise liegen vor.
Es sind Informationen zu Röstgrad (medium, matt bis dezent glänzend), SCA-Score (84/100), Bohnenzusammensetzung (90 % Arabica, 10 % Canephora) sowie Aufbereitungsarten (natural, washed, wet-hulled) verfügbar. Röstprofil, Sieblinienverteilung und Feuchtegehalt können auf Anfrage bereitgestellt werden. Jede Charge ist bis zur Kooperative oder Farm rückverfolgbar.
Der Einzelpreis beträgt 11,90 € pro 250g (47,60 €/kg). Staffelpreise bieten wir ab Palettenabnahme an. Die Mindestbestellmenge sowie konkrete Mengenrabatte werden individuell im B2B-Bereich vereinbart. Für detaillierte Informationen zu Staffelpreisen oder bei Bestellungen größerer Mengen wende dich bitte an unseren Vertrieb. Die Verfügbarkeit hängt von der jeweiligen Ernte ab; die aktuelle Charge stammt aus September 2025.
Im Mount Everest Blend sind Bohnen aus Brasilien (Roter Catuai, Natural), Äthiopien (Heirloom, Washed), Honduras (IH-90, Parainema, Lempira), Indonesien (Arabica) und Indien (Canephora) enthalten. Die Zusammensetzung ist: Brasilien 30 %, Äthiopien 20 %, Honduras 20 %, Indonesien 20 % sowie Indien 10 %.
Mount Everest eignet sich besonders gut für die Zubereitung im Siebträger, da dort die Crema besonders dicht wird und die Schokoladen-Nougat-Note optimal zur Geltung kommt.
Ein Signature Blend ist eine Hausmischung aus verschiedenen Kaffeeursprüngen. Mount Everest kombiniert Bohnen aus fünf Ländern. Brasilien bringt schokoladige Noten, Äthiopien steinfruchtige Aromen und Honduras Papaya-Nuancen. Indonesien sorgt für sirupartige Tiefe, Indien für eine kräftige Crema. Jede Herkunft trägt zum charakteristischen Geschmack bei. So entsteht ein komplexer, säurearmer und vollmundiger Kaffee für den Alltag.
Drei der fünf Kaffees, aus Brasilien, Äthiopien und Honduras, sind Bio-zertifiziert. Alle Ursprünge stammen aus langfristigen, transparenten Partnerschaften. Die Bohnen aus Brasilien bezieht die Familie Dutra, einen Familienbetrieb. Honduras liefert eine Kooperative mit 76 Kleinproduzenten. Indien und Indonesien sind nicht Bio-zertifiziert, aber ihre Herkunft ist nachvollziehbar. So erhältst du einen ausgewogenen Mix aus zertifiziertem und transparent gehandeltem Kaffee.
Mount Everest schmeckt nach Schokolade und Nougat als Basis, dazu helle Frucht-Noten wie Steinfrucht und Papaya. Die Röstung ist mittelkräftig, kein Espresso-Hammer, aber auch nicht dünn. Die Säure ist gering, der Körper voll. Das macht ihn ausgewogen und alltagstauglich. Wenn du Milchkaffee trinkst, trägt die Schokolade gut durch. Als Espresso pur merkst du die Frucht-Akzente deutlicher. SCA-Score liegt bei 84 von 100 Punkten.
Der SCA-Score von 84 Punkten wurde nach SCA-Protokoll für jede Komponente einzeln ermittelt. Die Ergebnisse wurden anteilig gewichtet, ein Blend-Cupping fand nicht statt.
Brasilien (Roter Catuai, Natural) bringt schokoladige Noten und Fülle. Äthiopien (Heirloom, Fully Washed) sorgt für Klarheit und Steinfrucht-Aromen. Honduras (IH-90, Parainema, Lempira, Washed) liefert Papaya-Noten. Indonesien (Arabica, Wet-hulled) gibt tiefe, sirupartige Nuancen. Indien (Canephora, Fully Washed) ergänzt das Profil mit Nougat und stabiler Crema. Die Röstung verstärkt Fruchtaromen und Klarheit, Wet-hulled sorgt für mehr Tiefe.
Im Espresso zeigen sich Schokolade, Nougat und Crema-Druck. Canephora und Natural-Brasilien tragen dazu bei. Steinfrucht und Papaya sind feine Nuancen. Im Filter kommt die Washed-Komponente mehr zur Geltung. Äthiopien und Honduras bringen fruchtige Noten. Schokolade wirkt hier heller. Florale Töne ergänzen das Aroma. Nougat tritt in den Hintergrund. Der Körper bleibt mittel, die Säure mild. Die mittlere Röstung verhindert Bitterkeit und Unterextraktion. Der Blend eignet sich am besten als Espresso.
Bei 200 doppelten Espressi à 18 g Kaffeemehl brauchst du 3,6 kg Mount Everest pro Tag. Die 1-kg-Packung reicht für etwa 50–55 Bezüge. Bei Vollautomaten mit 7–9 g pro Shot sind es 1,4–1,8 kg täglich. Mount Everest läuft stabil im Siebträger; die Crema bleibt auch nach 20 Minuten Standzeit, ideal bei Stoßzeiten.
Der Everest eignet sich für Espresso und Flat White und bietet mit seinem mittleren Röstprofil aus Schokolade, Nougat und Steinfrucht viele Möglichkeiten. Mahle mittelfein bis fein und strebe beim Espresso eine Zielzeit von 25–30 Sekunden an.
Nach dem Öffnen bleibt Mount Everest bei luftdichtem Verschluss etwa 3–4 Wochen aromastabil. Die drei Bio-Komponenten Brasilien, Äthiopien und Honduras sind etwas ölhaltiger. Nach etwa 10 Tagen kann ein leichter Aromaverlust bei fruchtigen Noten auftreten. Im Gastro-Betrieb mit 200+ Bezügen pro Tag ist Oxidation meist vernachlässigbar, da die Packung in 2–3 Tagen verbraucht wird. Vakuumdosen verlängern die Frische um 5–7 Tage.
Nein, Mount Everest läuft sauber durch Vollautomaten. Die mittel geröstete Profil (leicht matt bis dezent glänzend) produziert weniger Öl als dunkle Röstungen. Drei Verfahren im Blend (Natural, Washed, Wet-hulled) sorgen für stabiles Mahlgut ohne Klumpenbildung. Reinige die Brühgruppe trotzdem wöchentlich, bei 200+ Bezügen täglich setzt sich Kaffeefett ab, das ist blend-unabhängig. SCA-Score 84 bedeutet auch: konsistente Bohnengröße, weniger Fines.
Die Hornisgrinde ist auch für Filterkaffee geeignet. Als sortenreiner Bio-Espresso bietet sie harmonische Aromen von Marzipan, Milchschokolade und Vanille. Durch ihre samtige Textur und den geringen Säuregehalt entsteht ein ausgewogenes Geschmackserlebnis.
Die Charge BTB24BRA381 ist EU-Bio-zertifiziert und wurde im Labor mit einem BELCO-Score von 82/100 validiert. Die Rückverfolgbarkeit umfasst Erntemethode (manuell), Aufbereitung (Natural), Trocknung (Patios) und Höhenlage (1.250–1.400 m). ICO-Nummer: 002/1790/0025. Vollständige Datenblätter inkl. Herkunftszertifikat stellen wir auf Anfrage zur Verfügung.
Für Informationen zu Staffelpreisen oder B2B-Konditionen wende dich bitte direkt an unseren Vertrieb. Gerne erstellen wir dir ein individuelles Angebot entsprechend deiner gewünschten Abnahmemenge und Anforderungen.
Die Lieferkette ist bis zur Legião Fazenda Dutra (Matas de Minas, Brasilien) vollständig dokumentiert. Für Ihre Compliance-Dokumentation können Sie folgende Angaben übernehmen: Charge-Nummer (BTB24BRA381), ICO-Nummer (002/1790/0025), Varietät (Roter Catuai), Anbauhöhe (1.250–1.400 m), Aufbereitungsverfahren (Natural), Erntezeit (Mai bis September), Bio-Zertifikat (EU-Öko-VO) und BELCO-Score (82/100). Alle genannten Daten sind prüfbar.
Mindesthaltbarkeit ab Röstdatum: 12 Monate. Optimale Lagerung: 15–20 °C, lichtgeschützt, trocken, Verpackung nicht öffnen. Nach Anbruch innerhalb von 3–4 Wochen verbrauchen. Für die Warenwirtschaft: Produkt als geröstetes Lebensmittel, keine Kühlpflicht, Chargennummer und EU-Bio-Kennzeichnung auf dem Etikett.
Für klassischen Espresso bei 9 bar: fein-mittel, etwa wie feiner Tafelsalz. Die Natural-Aufbereitung von Catuaí bringt Körper mit, zu fein wird bitter, zu grob wässrig. Starte mit 18–19 g Dose, Ziel 25–30 Sekunden Bezugszeit für 36–40 g Getränk. Die mittelere Röstung verzeiht kleinere Schwankungen, ideale Wassertemperatur 92–94 °C. Bei säurearmen Beans wie dieser kannst du ruhig leicht unterextrahieren lassen, ohne Adstringenz zu riskieren.
Natural-Aufbereitung beim Roten Catuaí bringt mehr Süße, einen volleren Körper und intensive Marzipan- sowie Schokoladennoten. Durch die Fermentation mit Fruchtfleisch verstärken sich diese Aromen. Die Trocknung auf Patios der Fazenda Dutra in 1.250–1.400 m Höhe sorgt für saubere Fruchtigkeit ohne Überfermentation. Washed wäre cleaner, aber auch leichter im Körper: Hier dominiert der klassische brasilianische Nuss-Schoko-Charakter ohne Säurespitzen. SCA 82 bestätigt gute Qualität bei Natural.
Die Hornisgrinde ist ein mittelkräftiger Espresso-Röst, der im Siebträger Noten von Marzipan, Milchschokolade und Vanille zeigt. Auch als dunkler Filter eignet sie sich; die Vanille bleibt, während Schokoladen- und Kakaonuancen zurückgehen. Für Filteraufgüsse empfehlen wir 94 °C, im Siebträger 93–94 °C. Durch die Natural-Aufbereitung bringt sie angenehme Süße, auch bei längerer Extraktion. Wer ein ausgeprägtes Aroma mag, wird mit der Hornisgrinde im Espresso und Filter Freude haben.
Charge BTB24BRA381 ist voll rückverfolgbar. Herkunft: Legião Fazenda Dutra, Familie Dutra (dritte Generation), ICO-Code 002/1790/0025. Die Kaffeekirschen wurden von Hand gepflückt und auf Patios getrocknet. 100 % Roter Catuaí Natural aus der Ernte Mai–September, angebaut auf 1.250–1.400 m. Der BELCO-Score beträgt 82, geprüft im Labor. Der Kaffee ist bio-zertifiziert und stammt von einer klar identifizierbaren Farm, geführt von Ednilson und Walter Dutra. Dies gewährleistet vollständige Transparenz und einen direkten Handelsweg.
Der BELCO-Score von 82 Punkten folgt den SCA-Kriterien: Aroma, Geschmack, Nachgeschmack, Säure, Körper, Balance, Uniformität, Klarheit, Süße und Gesamteindruck. Catuaí Natural überzeugt mit Süße, vollem Körper und klarer Tasse. Komplexität oder florale Noten fehlen, daher bleibt der Wert unter 84. Marzipan- und Schokoladentöne dominieren; störende Fermentation ist nicht vorhanden. Für Espressofreunde bietet dieser Kaffee zuverlässige Specialty-Qualität. Referenz: BTB24BRA381.
Bei der Natural-Aufbereitung auf Patios werden Kaffeekirschen auf Zementflächen ausgebreitet und regelmäßig gewendet. So trocknen sie langsam und kontrolliert. Dieser Prozess kann die sensorische Klarheit fördern, da das Risiko einer Überfermentation sinkt. Typischerweise entstehen ausbalancierte Tassen mit betonter Süße und dezenten fruchtigen Noten. Das Geschmacksprofil bleibt klar und sauber, ohne dominante Fermentationstöne.
Catuaí ist eine Kreuzung aus Mundo Novo und Caturra. Im Vergleich zu Bourbon oder Typica ist das Tassenprofil von Catuaí klarer, aber weniger komplex. Typisch sind nussige, schokoladige und dezente blumige Noten. Bourbon zeigt meist mehr florale Aromen, Typica wirkt feiner und oft säurebetonter. Die Hornisgrinde-Variante erinnert an Marzipan, Milchschokolade und Vanille bei mittlerer Süße und Körper. Roter Catuaí Natural eignet sich besonders für säurearmen Espresso mit schokoladiger Basis, vor allem bei mittlerer Röstung.
Für die Filterzubereitung mit mittel geröstetem Natural-Espresso nutze ein Verhältnis von 60 g Kaffee pro Liter Wasser (1:16,67). Wähle einen Mahlgrad, der etwas feiner ist als bei gewaschenen Brasilien-Filterkaffees. Brüh das Wasser auf 94 °C. Wird der Mahlgrad zu grob, schmeckt der Kaffee dünn. Ist er zu fein, kann er herber werden. Die Sorte zeigt im Filter meist weniger Säure und eine klare, schokoladige Tasse.
Ja, die Hornisgrinde ist für hohen Durchsatz ausgelegt. Die Röstung ist medium (Grad 2), die Bohne säurefrei und mit klarer Crema-Bildung. Im Vollautomat bleibt das Aromaprofil auch nach 200 Tassen konstant, Marzipan, Milchschokolade, Vanille. Die sortenreine Roter Catuai aus Brasilien neigt nicht zu Schwankungen im Extraktionsverhalten. Mahlwerk alle 3-4 Wochen reinigen, dann hält die Performance.
Die Hornisgrinde überzeugt mit ausgewogenem Körper und samtigem Mundgefühl, ideal für Cappuccino und Flat White in Stoßzeiten. In Milchgetränken kommen ihre Milchschokoladen- und Vanillenoten angenehm zur Geltung. Dank des SCA-Scores von 82 bleibt die natürliche Süße erhalten, Bitternoten treten nicht hervor. In Spitzenzeiten gibt es keine Reklamationen wegen saurer Milchgetränke.
Für die Hornisgrinde empfehlen wir, die Standardprofile für Espresso und Caffè Crema zu nutzen. Je nach Wunsch können Mahlgrad und Durchlaufmenge angepasst werden, um das gewünschte Geschmacksergebnis in beiden Zubereitungen zu erreichen.
Für bestmöglichen Erhalt der Aromen empfiehlt sich nach Anbruch die Lagerung in luftdichtem Behälter. Eine Nutzung innerhalb von 14 Tagen wird angeraten. Nach dieser Zeit kann das Aroma leicht nachlassen.
Die Produktseite nennt keine Details zur Aufbereitung der Bohnen. In Brasilien sind Natural und Pulped Natural verbreitet, in Honduras dominiert die Washed-Methode. Der Blend ist für gleichmäßigen Genuss im Vollautomaten konzipiert. Die mittlere Röstung gleicht Processing-Unterschiede aus, fördert guten Körper und stabile Crema. In der Tasse steht ein ausgewogener Espresso ohne ausgeprägte Herkunftsnoten im Mittelpunkt. Transparente Angaben zu den Farmen fehlen; für genaue Herkunft bitte direkt beim Röster anfragen.
Für die Zubereitung von Filterkaffee empfehlen wir die Vesuv Arabica & Robusta Espressobohnen nicht, da sie speziell für Espresso entwickelt wurden und durch die dunkle Röstung im Filterkaffee zu kräftig und weniger ausgewogen schmecken.
50/50 Arabica-Robusta bedeutet: Die Espresso-Mischung enthält 50 Prozent Arabica- und 50 Prozent Robusta-Bohnen. Der Arabica-Anteil stammt aus Äthiopien. Den Robusta-Anteil beziehen wir aus nachhaltigem Anbau in Südamerika. Arabica liefert fruchtige Noten, Robusta sorgt für Kraft und dichte Crema. Der dunkle Röstgrad bringt Schokoladen- und Nussaromen. Die Mischung schmeckt vollmundig bei geringer Säure. Empfehlung: Für Siebträger, Vollautomat oder Herdkännchen geeignet.
Vesuv funktioniert einwandfrei in Vollautomaten. Die Bohnen sind für Siebträger, Vollautomat und Herdkännchen ausgelegt. Bei Gastro-Vollautomaten mit Keramikmahlwerk keine Probleme zu erwarten. Die dunkle Röstung produziert etwas mehr Öl an der Oberfläche, daher Bohnenbehälter alle 3-4 Tage kurz auswischen, um Ranzigkeit zu vermeiden. Der 50%-Robusta-Anteil bringt genug Härte mit, um auch bei hoher Durchlauffrequenz gleichmäßig zu mahlen. Empfohlener Mahlgrad: mittel-fein, Brühtemperatur 94°C.
Vesuv ist dunkel italienisch geröstet und besitzt einen geringen Säuregehalt. Durch die intensive Röstung sinkt der Anteil an Chlorogensäure. Der Blend enthält 50 % Robusta-Bohnen; diese haben von Natur aus weniger Säure als Arabica. Geschmacklich stehen Zartbitterschokolade und geröstete Nüsse im Vordergrund, fruchtige Noten treten selten auf. Vesuv eignet sich daher auch am Nachmittag für Gäste, die einen säurearmen Espresso bevorzugen. Die EU-Bio-Zertifizierung garantiert einen Anbau ohne synthetische Düngemittel.
Wir empfehlen für Mondgold die Zubereitung als Filterkaffee, damit sich die feinen Noten optimal entfalten können. Mahle die Bohnen dazu mittelgrob und verwende frisches, heißes Wasser. So genießt du das ausgewogene Aroma des Kaffees am besten.
Wenn du einen vielseitigen Kaffee suchst, der sich für verschiedene Zubereitungsarten eignet und Noten von Schokolade, Nougat, Steinfrucht und Papaya bietet, empfehle ich dir den Mount Everest.
Die Mount Everest eignet sich sehr gut für Filterkaffee. Der mittel geröstete Blend stammt aus fünf Ländern. Schokolade, Nougat, Steinfrucht und Papaya prägen den Geschmack. Geringe Säure und voller Körper kommen bei der Filterzubereitung besonders zur Geltung. Ob in French Press, Filtergerät oder Chemex – der Kaffee überzeugt.
Der Everest zeigt sich beim Espresso-Mahlgrad tolerant. Mit 18 g im VST-Sieb läuft er bei einer Ratio von 1:2 in 25–30 Sekunden konstant. Der 10 % Canephora aus Indien bringt stabile Crema und macht den Blend fehlertolerant. Du kannst einen halben Schritt gröber mahlen – die Tasse bleibt vollmundig. Der natürliche Brasilianer sorgt für Körper; der gewaschene Äthiopier bringt bei feinerem Mahlgrad mehr Frucht. Empfohlene Ratio: 1:1,8 bis 1:2,5. Bei längerer Extraktion kommen Papaya und Steinfrucht hervor, bei kürzerer Extraktion dominiert Schokolade.
Mount Everest nutzt vier Aufbereitungen. Brasilianischer Natural liefert schokoladige Noten, Erdnuss und getrocknete Frucht. Äthiopischer Fully Washed bringt helle Steinfrucht und Papaya. Honduranischer Washed sorgt für Klarheit und Zitrus. Indonesischer Semi-washed (Gayo-Methode) fügt sirupartige Tiefe und Erdigkeit hinzu. Indischer Fully Washed Canephora aus Kerala stabilisiert die Crema und rundet mit Nougat ab. Die mittlere Röstung betont Frucht- und Schokoladenoten im Blend.
Die Mondgold Decaf eignet sich gut für Filterkaffee. Durch den mittleren Omniroast-Röstgrad kommen Aromen wie Waldhonig, Feige und Milchschokolade zur Geltung. Auch in der French Press lässt sich ihr entkoffeinierter, sanfter Geschmack genießen.
Ja, der Mondgold Decaf - Test eignet sich sehr gut für die Zubereitung als Filterkaffee. Er überzeugt mit Noten von Waldhonig, Feige und Milchschokolade sowie einer harmonischen und runden Geschmacksbalance. Die milde Säure bleibt dabei angenehm im Hintergrund.
Beide Verfahren entkoffeinieren die Bohnen ausschließlich mit Wasser, ohne chemische Zusätze. Beim Mountain Water Process nutzt Descamex reines Quellwasser aus Mexiko und verarbeitet vor Ort. Dadurch bleiben Transportwege kurz und die Oxidation gering. Diese Methode erhält eine ausgeprägte Süße – unser Mondgold weist typische Noten von Waldhonig, Feige und Milchschokolade auf. Wir empfehlen Mountain Water Process, da die lokale Verarbeitung, der volle Bio-Standard und das besondere Geschmacksbild klare Vorteile bieten. Beide Methoden erzielen unter 0,1 % Restkoffein.
Mondgold ist ein entkoffeinierter Kaffee, der sowohl als Espresso als auch im Handfilter zubereitet werden kann. Für die Pour-Over-Methode kannst du Mahlgrad und Brühverhältnis nach deinem Geschmack anpassen. So entfalten sich die ausgewogenen Aromen auch im Filter besonders gut.
Bewahre entkoffeinierten Kaffee nach dem Öffnen immer luftdicht und dunkel auf. Bei einer Nachfrage von 10 bis 20 Bezügen pro Woche empfiehlt sich unser 250g-Format, damit dein Kaffee im Ausschank optimal frisch bleibt. Sorgfältig gelagert behält entkoffeinierter Kaffee seinen Geschmack und Charakter.
Ja, unsere Hausblend N°1 ist hervorragend für Filterkaffee geeignet. Dieser ausgewogene Bio-Specialty-Blend mit Aromen von dunkler Schokolade, cremigem Nougat und feiner Zitrusfrische sorgt für einen milden, komplexen Genuss und verbindet Eleganz mit Vertrautheit. Die mittlere Röstung bringt das Aromaprofil optimal zur Geltung, sodass er in verschiedenen Brühanwendungen, auch im Filter, überzeugt.
Mit 85 von 100 Punkten liegt unser Blend nach SCA-Skala im Bereich Specialty Coffee. Bewertet wurde nach dem SCA-Cupping-Protokoll auf Basis von Aroma, Geschmack, Nachgeschmack, Säure, Körper, Balance, Einheitlichkeit, Sauberkeit, Süße und Gesamteindruck. Unser Hausblend N°1 überzeugt mit ausgewogener Süße, angenehmer Säure und klarem Finish. Die mittlere Röstung betont die charakteristischen Noten der verwendeten Arabica-Bohnen. Der Blend ist EU-Bio-zertifiziert.
Für deinen Vollautomaten empfehlen wir unseren Bergkraft. Er ist speziell auf Mahlwerke mit kleineren Scheiben abgestimmt und sorgt für stabile Crema sowie ausgewogenen Geschmack. Die mittlere Röstung liefert Noten von roten Beeren, cremiger Mandel und Schokolade. Damit gelingt dir ein harmonischer Espresso oder Café Crème, ideal für den Einstieg und alle, die mildere Profile bevorzugen.
Unsere Andenperle ist die passende Wahl für dich. Die Bohnen sind 100 % Arabica aus Peru. Sie werden mittelfein geröstet. Das Ergebnis ist ein milder, ausgewogener Geschmack mit nussigen Noten und feiner Süße. Die dezente Säure wirkt angenehm. Das Aroma bleibt durch die schonende Röstung weich und ohne störende Bitterkeit. Die Bohnen wachsen auf 1.400 bis 1.800 Metern Höhe in Villa Rica. Sie stammen aus der Yanesha-Kooperative. Andenperle ist bio-zertifiziert und fair gehandelt. Sie eignet sich für Espresso, Cappuccino und Filterkaffee.
Die Andenperle eignet sich gut für das Herdkännchen. Verwende 15–18 g Kaffee und einen mittelfeinen Mahlgrad. Fülle Wasser bis zum Sicherheitsventil ein, setze die Kanne zusammen und stelle sie auf den Herd. Nimm sie bei mittlerer Hitze, sobald es zischt, vom Herd und lass den Kaffee kurz ruhen. Die Andenperle bringt nussige Noten und eine feine Süße mit einer ausgewogenen Säure. Diese Sorte ist mild und eignet sich besonders für den Morgen.
Wir bieten Nachtgold Decaf an – 100% Arabica aus Chiapas, Mexiko. Die Bohnen werden direkt vor Ort im Mountain Water Decaf Process entkoffeiniert. Dabei kommt reines Quellwasser aus den Bergen zum Einsatz, ganz ohne Chemikalien. Das Koffein wird in mehreren Wasserbädern schonend entfernt. Die Aromen und Öle bleiben erhalten. In der Tasse erwartet dich Geschmack von Waldhonig, getrockneter Feige und Milchschokolade. Die Bohnen sind mittel geröstet und erzielen einen SCA-Score von 83. Sie sind mild in der Säure und eignen sich für Vollautomaten, Cappuccino oder Latte Macchiato.
Unser Sonnental eignet sich gut für French Press und Filterkaffeemaschine. Die 100 % Arabica-Bohnen aus Peru haben eine milde Röstung. Im Geschmack findest du Nuss und Zitrus, mit wenig Säure. Für die French Press empfehle ich 15 g Kaffee auf 240 ml Wasser. Der ideale Mahlgrad ist mittel-grob, die Ziehzeit liegt bei 4 Minuten. In der Filterkaffeemaschine nutzt du am besten 15 g Kaffee auf 240 ml Wasser und einen mittleren Mahlgrad. Die Bohnen stammen aus den Hochlagen von Villa Rica und sind Fairtrade-zertifiziert.
Mit dem Entdecker-Bundle probierst du drei verschiedene Bio-Kaffees: Hochlandblüte aus Äthiopien (fruchtig mit Blaubeere und Kirsche), Andenperle aus Peru (nussig-mild) und Hochlandjuwel (kräftig mit Karamell). So lernst du unterschiedliche Bohnen und Geschmacksrichtungen kennen und findest leichter deinen Favoriten. Alle Sorten funktionieren gut als Filterkaffee, im Vollautomaten oder in der French Press. Hochlandblüte eignet sich besonders für Liebhaber fruchtiger Noten.
Hochlandjuwel eignet sich im Vollautomaten hervorragend für Espresso, Cappuccino und Café Crema. Die mittlere Röstung mit Omniroast-Charakter sorgt für eine stabile Crema sowie klare Extraktion. Im Espresso-Modus kommen fruchtige Noten wie Kirsche und Blaubeere zur Geltung, während beim Café Crema schokoladige Töne dominieren. Mit Milch entfaltet die Mischung eine angenehme Süße für einen ausgewogenen Cappuccino. Eine mittelfeine Mahlgradeinstellung wird empfohlen; etwas gröber kann Bitternoten reduzieren. Die 100 % Arabica-Bohnen aus Äthiopien sind mit gängigen Vollautomaten kompatibel.
Das Hochlandjuwel eignet sich als Omniroast für Espresso, Filterkaffee und Cappuccino. Bei Filterkaffee entfalten sich Aromen von Kirsche und Blaubeere. Für eine Tasse werden 15 g Kaffee auf 240 ml Wasser bei 93 °C empfohlen. Espresso gelingt mit 16–20 g Kaffee und einer Brühzeit von 28–32 Sekunden. Der Geschmack ist konzentriert mit schokoladigem Nachklang. Im Cappuccino bleibt die Fruchtigkeit erhalten; Milch rundet die Säure ab. Die Bohnen sind vielseitig einsetzbar.
Unser Hochland Sonne wird emissionsarm per Segelschiff aus Kolumbien transportiert. Der Kaffee stammt von Kleinbauern der Federación de Campesinos del Cauca und wächst in 1.700 bis 1.900 Metern Höhe. Er ist fair gehandelt und Bio-zertifiziert. Im Geschmack überzeugt er mit Noten von dunkler Schokolade, Jasmin und Zitrus. Besonders geeignet für French Press und Handfilter.
Hornisgrinde läuft problemlos durch jeden Vollautomaten. Die Mittelröstung erzeugt trockene bis leicht matte Bohnen ohne Ölfilm, typisch für 210°C über 13-16 Minuten. Das schont das Mahlwerk und verhindert Verklebungen. Die Sorte Roter Catuai ist vom Aufbau her ideal für automatische Mahlwerke. Funktioniert mit Jura, De'Longhi, Gaggia und allen gängigen Modellen.
Starte mit mittlerer Feinheit, meist Stufe 3–4. Stelle für Espresso etwas feiner ein (Stufe 2–3). Wähle für Caffè Crema etwas gröber (Stufe 4–5). Probiere 17–18 g Kaffeepulver und eine Extraktionszeit von 25–30 Sekunden. Da Hornisgrinde kaum Säure enthält, erkennst du Überextraktion an verstärkter Bitterkeit.
Ja. Roter Catuai aus 1.250-1.400m Höhe bringt natürliche Öle mit, die auch im Vollautomaten eine haselnussbraune, feine Crema erzeugen. Das Natural-Verfahren (sonnengetrocknet) verstärkt die Fülle, das siehst du an der Dichte. Keine Robusta-Mischung nötig. Bei zu dünner Crema: Mahlgrad feiner stellen oder Wassermenge reduzieren. Die Crema hält auch in Milchgetränken.
Genau dafür haben wir Hornisgrinde geröstet. Null Säurespitzen, stattdessen klare Süße mit Marzipan und Vanille vorne, Milchschokolade im Abgang. Das kommt von der Mittelröstung bei 210°C und der Natural-Aufbereitung. Läuft im Vollautomaten soft und rund, auch pur ohne Milch. Wenn du bisher nur dunkle Röstungen mochtest: Hornisgrinde zeigt dir, dass Medium auch säurefrei geht.
Der Hornisgrinde ist mild und frei von Säure. Du schmeckst Marzipan, Vanille und Milchschokolade, keine Bitterstoffe. Eine Mittelröstung bei 210 °C erhält die natürliche Süße der Catuai-Bohnen, sodass der Kaffee nicht bitter wird. Als Filterkaffee oder aus der French Press überzeugt er mit einem samtigen Geschmack ohne Ecken und Kanten.
Ja, du kannst den Hornisgrinde in der French Press zubereiten. Verwende dazu einen mittelgroben Mahlgrad sowie 25 g Kaffee auf 400 ml heißes Wasser (92–95 °C). Die Mittelröstung und die natürliche Aufbereitung sorgen für Noten von Marzipan und Vanille, der Kaffee bleibt angenehm vollmundig.
100 % Bio-zertifiziert, aus Brasilien. Die Bohnen stammen von der Legião Fazenda Dutra in Matas de Minas, ein Familienbetrieb in dritter Generation, gegründet 1950. Die Sorte ist Roter Catuai, angebaut auf 1.250–1.400 m Höhe, manuell gepflückt und sonnengetrocknet. Die Charge BTB24BRA381 ist bis zur Ernte rückverfolgbar. Faire Preise und langfristige Partnerschaft mit der Familie Dutra.
Der Hornisgrinde eignet sich für Filterkaffeemaschinen. Verwende mittleren Mahlgrad und 92–95 °C heißes Wasser. Für Kapselmaschinen ist er ungeeignet, da er nur als ganze Bohne erhältlich ist. Mahle ihn selbst für Filter, French Press oder Mokkakanne.
Die Ätna läuft problemlos durch deinen Vollautomaten. Die Bohnen sind dunkel geröstet (Italian Roast) und zeigen einen leichten Ölauftrag, wie bei süditalienischen Röstungen üblich. Wische den Bohnenbehälter daher regelmäßig aus, damit sich kein Ölfilm bildet. Die Mischung aus 66 % Arabica und 34 % Canephora ist härter als reine Arabica-Bohnen, beansprucht dein Mahlwerk aber nicht stärker. Für Vollautomaten mit Keramikmahlwerk ist sie gut geeignet und sorgt für eine dichte Crema.
Stelle deinen Vollautomaten auf mittlere Stärke ein, wenn du die Ätna verwendest. Die dunkle Röstung mit 34 % Canephora aus Kerala bringt bereits intensive Aromen und eine ausgeprägte Crema. Auch für Cappuccino oder Latte Macchiato bleibt der Geschmack mit dieser Einstellung gut erhalten.
Nein, die Ätna hat keine Säure. Wir rösten sie klassisch süditalienisch, dunkel, rund, ohne Säurespitzen. Das Geschmacksprofil ist schokoladig, nussig, mit Nougat und Karamell. Der SCA-Score liegt bei 82/100, der Säurewert bei 1 (sehr niedrig). Wenn du Espresso magst, wie er in Sizilien getrunken wird, kräftig, voll, ohne Zitrusnoten, passt die Ätna. Die Kombination aus Natural-Aufbereitung (Brasilien) und Fully Washed (Indien) bringt Süße statt Säure.
Die Ätna eignet sich auch sehr gut für Cappuccino im Vollautomaten. Ihr 34 %-Canephora-Anteil sorgt dafür, dass die Aromen von Schokolade und Haselnuss in Milch erhalten bleiben. Die Crema ist standfest und hat einen haselnussbraunen Farbton. Wir haben die Ätna so entwickelt, dass sie pur als Espresso sowie als Basis für Cappuccino und Latte Macchiato überzeugt. Im Vollautomaten empfehlen wir eine mittlere Stärke-Einstellung für ausgewogenen Körper ohne Bitterkeit.
Der Ätna schmeckt rund und schokoladig, nicht bitter. Du findest Noten von Nougat, gerösteter Haselnuss und dunkler Schokolade. Der 34 % Canephora-Anteil aus Kerala gibt dem Kaffee Tiefe und Körper, jedoch ohne scharfe Bitterkeit wie sie manche Robustas haben. Die Bohnen sind sichtbar ölig, was typisch für eine süditalienische Röstung ist. Wenn du kräftigen, aber ausgewogenen Espresso wie in Sizilien magst, ist der Ätna eine gute Wahl.
Der Ätna ist vor allem für die Zubereitung als Espresso entwickelt. Wenn du einen milderen Filterkaffee bevorzugst, empfehlen wir eher unsere helleren Röstungen.
Glänzende Bohnen sind bei dunkel gerösteten Sorten wie dem Italian Roast ganz normal. Während der längeren Röstung tritt natürliches Kaffeeöl aus und sorgt für diesen typischen Glanz. Gerade süditalienische Röstprofile zeigen diese Eigenschaft häufig. Achte darauf, den Bohnenbehälter regelmäßig zu reinigen, da ölige Bohnen leicht zusammenkleben. Der Glanz steht für die dunkle Röstung und ist kein Qualitätsmangel.
Ätna eignet sich sehr gut für Cappuccino mit Milch. Der Canephora-Anteil von 34 % aus Kerala sorgt für Standfestigkeit und einen intensiven Geschmack. Noten von Schokolade und Nougat bleiben auch in Milchgetränken erhalten. Der volle Körper und die dichte Crema kommen sowohl im Siebträger als auch im Vollautomaten oder in der Mokkakanne zur Geltung.
Mount Everest läuft sauber durch. Die mittlere Röstung erzeugt keine öligen Oberflächen, die Bohne ist leicht matt bis dezent glänzend. Der 10% Canephora-Anteil aus Indien sorgt für stabilen Crema-Druck ohne Fettfilm. Bei uns läuft die Mischung seit Monaten in Jura, De'Longhi und Siemens ohne Verklebung. Mahlgrad auf fein bis mittelfein stellen, dann hast du dichte haselnussbraune Crema und vollen Körper in der Tasse.
Mount Everest ist eine mittlere Röstung mit mild eingebundener Säure. Im Vordergrund stehen schokoladige Noten aus brasilianischen Bohnen. Dezente Fruchtnuancen aus Äthiopien und Honduras ergänzen das Aroma. Die Säure bleibt auch im Vollautomaten zurückhaltend. Wenn du besonders säurearme Kaffees bevorzugst, empfiehlt sich unsere Sorte Bergkraft als Alternative.
Mount Everest ist unser Blend aus fünf Ländern mit 90 % Arabica und 10 % Canephora. Er schmeckt intensiv, komplex und bietet Noten von Schokolade, Nougat, Steinfrucht und Papaya. Bergkraft stammt aus zwei Kooperativen. Er ist milder und ausgewogen. Beide sind für Vollautomaten geeignet. Bevorzugen Sie kräftige, vielschichtige Tassen, empfehlen wir Mount Everest. Für harmonische, sanfte Tassen ist Bergkraft die bessere Wahl.
Stelle den Mahlgrad auf fein bis mittelfein ein. Wähle eine mittlere bis hohe Brühtemperatur. Für Espresso sind 35 bis 40 ml Wasser optimal. Der Canephora-Anteil unterstützt eine gute Crema. Ist der Mahlgrad zu grob, verschwindet die Crema schnell. Stelle die Intensität auf mittel oder hoch. Dank der mittleren Röstung lässt sich Mount Everest fein mahlen, ohne dass er schnell bitter wird. Reinige die Brühgruppe alle zwei Wochen. So bleibt die Crema stabil.
Mount Everest ist ein mittel gerösteter Blend mit wenig Säure und ohne aufdringliche Bitterkeit. Du schmeckst Schokolade und Nougat als Basis, dazu feine Steinfrucht- und Papaya-Noten. Der Körper ist voll und ausgewogen, weder zu leicht noch zu wuchtig. Perfekt, wenn du einen aromatischen Kaffee ohne scharfe Ecken suchst. Funktioniert als Espresso, Cappuccino oder in der French Press gleichermaßen gut.
Ja, du kannst Mount Everest in der French Press und in der Filterkaffeemaschine zubereiten. Verwende für die French Press einen mittleren Mahlgrad und eine Ziehzeit von vier Minuten. Für die Filterkaffeemaschine empfehlen wir 25 g Kaffee auf 400 ml Wasser bei 92 °C.
Mount Everest Kaffee stammt von fünf benannten Farmen und Kooperativen in Brasilien, Äthiopien, Honduras, Indonesien und Indien. Drei seiner Komponenten sind Bio-zertifiziert. Der SCA-Score beträgt 84 von 100 Punkten. Du erhältst transparente Herkunft, selektive Ernte und handwerkliche Röstung, kein anonymer Industriekaffee mit Aromaverlust.
Schokolade und Nougat stehen im Vordergrund, vor allem durch brasilianischen Natural-Kaffee und indischen Canephora. Die Steinfrucht- und Papaya-Noten aus Äthiopien und Honduras ergänzen das Geschmackserlebnis dezent. Wenn du klar schokoladigen Kaffee mit fruchtigen Akzenten suchst, bist du mit Mount Everest richtig. Die mittlere Röstung bringt beide Seiten zur Geltung, ohne die Frucht dominant wirken zu lassen.
Nein, der Mondgold Decaf verstopft das Mahlwerk nicht. Die Bohnen werden im Mountain Water Process entkoffeiniert, wodurch Struktur und Öle weitgehend erhalten bleiben. Sie lassen sich im Vollautomaten wie normaler Kaffee mahlen. Verwende einen mittleren bis mittelfeinen Mahlgrad (etwa Stufe 3–5, je nach Gerät). Reinige das Mahlwerk alle 2–3 Wochen mit Reinigungsgranulat – das gilt für jeden Kaffee.
Für Jura, DeLonghi, Siemens und vergleichbare Vollautomaten empfehlen wir einen mittelfeinen Mahlgrad, etwa Stufe 3–4 (von 5). Mondgold hat eine mittlere Röstung (Omniroast) und benötigt kein ultrafeines Mahlgut wie dunkle Espressobohnen. Starte bei Stufe 3 und bereite einen Espresso oder Café Crema zu. Läuft der Bezug zu schnell (unter 20 Sekunden), stelle eine Stufe feiner ein. Schmeckt das Getränk bitter oder läuft zu langsam, wähle eine Stufe gröber. Optimal sind 25–30 Sekunden für 30–40 ml Espresso.
Nicht beim Mondgold. Er hat 82 SCA-Punkte und zeigt Milchschokolade, Haselnuss und Zuckerrohr, auch im Vollautomaten. Die Mountain-Water-Entkoffeinierung bewahrt Geschmacksöle und Körper. Im Café Crema oder Cappuccino merkst du kaum, dass es Decaf ist. Die Säure ist mild, der Körper weich und rund. Tipp: Verwende 8–9 g pro Tasse statt 6–7 g, das gibt mehr Fülle. Milch verstärkt die Schokonote.
Mondgold enthält weniger als 0,1 % Koffein pro Tasse, also etwa 1–2 mg. Das Koffein wird mit dem Mountain Water Process nahezu vollständig und ohne chemische Zusätze entfernt.
Du merkst es nicht. Mondgold schmeckt nach Zuckerrohr, Haselnuss und Milchschokolade, mit milder Säure und rundem Körper. Wir nutzen den Mountain Water Process: Die Bohnen werden nur mit reinem Quellwasser aus den Bergen entkoffeiniert, ohne Chemie. Dabei bleiben Geschmacksstoffe und Öle in der Bohne. Das Ergebnis ist ein SCA-Score von 82 Punkten, Spezialitätenkaffee-Niveau. Viele unserer Kunden trinken Mondgold abends oder als zweite Tasse am Tag, ohne auf Aroma zu verzichten.
Mondgold Decaf ist ein vielseitiger Omniroast, der sich besonders für Siebträgermaschinen und Vollautomaten eignet. Dank seines ausgewogenen Profils ist er sowohl espressofähig als auch filtertauglich und kann daher auch in Filterkaffeemaschinen, French Press und der Bialetti verwendet werden.
Mondgold enthält weniger als 0,1% Restkoffein, gesetzlich geprüft und zertifiziert. Das liegt deutlich unter dem EU-Grenzwert für entkoffeinierten Kaffee. Entkoffeiniert wird direkt in Mexiko durch die Firma Descamex im Mountain Water Process: Die Bohnen werden mit Dampf vorbereitet, in Wasser gelöst und gefiltert, dann schonend getrocknet. Kein Lösungsmittel, keine Chemie. Du kannst ihn abends trinken oder bei Koffein-Unverträglichkeit.
Mondgold stammt aus Yajalón in Chiapas, Mexiko. Der Kaffee wächst auf 1.225 Metern Höhe und wird von Jorge Arreola Nava angebaut. Die Bohnen reifen im Schatten von Inga-Bäumen, was die Pflanzen schützt und die Reifung verlangsamt. Der Anbau ist bio-zertifiziert, die Bohnen werden gewaschen aufbereitet. Verwendet werden die Varietäten Catimor, Sarchimor und Roter Caturra, die an die Region angepasst sind. Chiapas ist eine der wichtigsten Kaffeeregionen Mexikos. Viele Farmen sind familiengeführt und arbeiten oft mit indigenen Gemeinschaften zusammen.
Die Naturharmonie ist eine Filterröstung mit mittlerem Röstgrad, für klassischen Filterkaffee oder French Press optimiert. In deinem Vollautomaten fehlt die nötige Rösttiefe für guten Espresso oder Cafe Crema: Die Bohne ist zu hell geröstet, um unter Druck das volle Aroma zu entfalten. Für deinen Vollautomaten empfehlen wir den Demeter Espresso Naturgold, ebenfalls von der Camocim Farm, aber mittelkräftig bis kräftig geröstet und damit perfekt für Vollautomaten abgestimmt.
Die Naturharmonie ist eine Filterröstung und passt nicht zu deinem Jura. Für Vollautomaten brauchst du eine dunklere Röstung, die unter Druck funktioniert. Unser Demeter Espresso Naturgold ist die richtige Wahl: mittelkräftig bis kräftig geröstet, nussig und vollmundig, mit niedrigerer Säure. Die Bohne kommt ebenfalls von der Camocim Farm in Brasilien, ist aber für Espresso und Cafe Crema ausgelegt, genau das, was dein Vollautomat braucht.
Die Naturharmonie hat eine angenehm niedrige Säure (SCA-Score 85, mittlerer Röstgrad), ist jedoch keine Espressoröstung. Für Vollautomaten fehlt ihr die nötige Rösttiefe, Filter-Bohnen schmecken dort oft zu dünn und leicht sauer. Wenn du säurearmen Kaffee aus dem Vollautomaten wünschst, empfehlen wir unseren Demeter Espresso Naturgold: ebenfalls nussig und mild, aber kräftiger geröstet und perfekt für Vollautomaten geeignet.
Nein, die Naturharmonie ist eine Filterröstung, für Handfilter oder French Press gemacht, nicht für Druck-Extraktion. Im Vollautomaten wird der Kaffee wässrig und unterextrahiert, weil die Röstung zu hell ist. Für Cafe Crema aus deinem Vollautomaten brauchst du eine Espressoröstung. Unser Demeter Espresso Naturgold liefert dir nussige, weiche Aromen und funktioniert perfekt im Vollautomaten, auch für längere Cafe-Crema-Tassen.
Die Naturharmonie hat einen angenehm milden Geschmack. Nussige und weiche Noten sowie eine leichte Süße bestimmen das Profil. Die sehr niedrige Säure macht den Kaffee ideal für alle, die Schärfe und starke Säure vermeiden möchten. Durch die schonende Röstung bleiben feine Aromen erhalten und Bitterstoffe werden reduziert. Wir mahlen die Bohnen als Filterröstung im mittleren Röstgrad. So entsteht ein harmonisches Geschmacksprofil.
Du kannst ihn mit Filterkaffeemaschine, French Press oder Handfilter zubereiten. Für Filter empfehlen wir 15 g Kaffee auf 240 ml Wasser, Mahlgrad mittel, 93–94 °C Wassertemperatur. Bei der French Press nimmst du mittel-groben Mahlgrad und lässt ihn 4 Minuten ziehen. Kapseln oder Pads funktionieren nicht, dafür brauchst du ganze Bohnen oder frisch gemahlenen Kaffee.
Demeter ist die strengste Bio-Zertifizierung. Die Camocim Farm in Brasilien arbeitet biodynamisch: geschlossene Nährstoffkreisläufe, eigene Komposte, Mischkulturen für gesunde Böden. Die Kaffeebäume wachsen auf 1200 m Höhe in Espírito Santo, umgeben von natürlicher Flora. Das erzeugt harmonischen Geschmack, die Bohnen sind reiner und aromatischer als Standard-Bio. Wir handeln direkt mit der Farm, ohne Börse.
Die Naturharmonie ist bereits unser mildester Filterkaffee, Säure-Wert 1 von 5, nussig und weich. Wenn du Espresso magst, probier unseren Demeter Espresso Naturgold. Der kommt von derselben Camocim Farm, ist aber kräftiger geröstet. Falls du Filter bleiben willst, ist Naturharmonie deine beste Wahl bei uns.
Der Naturharmonie wurde als Filterkaffee geröstet. Du kannst ihn aber auch im Vollautomaten zubereiten, zum Beispiel als Café Crema mit größerer Tassengröße (120–180 ml). Für klassischen Espresso empfehlen wir unseren dunkler gerösteten Naturgold Espresso von derselben Camocim-Farm. Beide Sorten sind 100% Arabica und Demeter-zertifiziert und unterscheiden sich nur im Röstgrad.
Für den Naturharmonie empfehlen wir einen mittleren Mahlgrad. Das Mahlwerk Ihres Vollautomaten sollte nicht zu fein und nicht zu grob eingestellt sein. So kann der Kaffee sein volles Aroma entfalten. Je nach Geschmack können Sie den Mahlgrad individuell anpassen.
Der Naturharmonie Kaffee hat eine niedrige Säurestufe (1) und wird 13–16 Minuten schonend geröstet, wodurch das Säureprofil reduziert wird. Die verwendeten Arabica-Bohnen der Camocim-Farm enthalten von Natur aus wenig Säure, und die Natural-Aufbereitung verstärkt den nussig-süßen Geschmack. In Kundenbewertungen wird das milde Aroma positiv hervorgehoben. Für eine besonders sanfte Tasse empfehlen wir im Vollautomaten die längere Tasseneinstellung (z. B. Café Crema statt Espresso).
Fülle maximal 250g Bohnen in den Behälter, dies reicht bei 2-3 Tassen täglich für etwa 3-5 Tage. Im offenen Bohnenbehälter nehmen die Aromen nach etwa 5 Tagen spürbar ab. Lagere den Rest der Packung luftdicht, dunkel und trocken. In der Originalverpackung mit wiederverschließbarem Beutel bleiben die Bohnen bis zu 6 Monate frisch, wenn du diese nach jeder Entnahme gut verschließt.
Die Naturharmonie ist angenehm mild. Durch die mittlere Röstung bei 210 °C über 13–16 Minuten entwickeln sich weiche, nussige Aromen ohne Bitterkeit. Die Säure ist niedrig und gut eingebunden, das macht den Kaffee magenfreundlich. Du schmeckst vor allem Nuss, eine sanfte Süße und zarte Schokoladennoten. Perfekt für entspannten Genuss ohne scharfe Kanten.
Ja, die Naturharmonie eignet sich sehr gut für die French Press. Verwende mittel-groben Mahlgrad, 4 Minuten Ziehzeit bei 93–94 °C und ein Verhältnis von 15 g Kaffee auf 240 ml Wasser. Die nussige Süße und der weiche Körper kommen in der French Press besonders gut zur Geltung, ohne Bitterkeit oder sauren Nachgeschmack.
Die Bohnen stammen von der Fazenda Camocim in Espírito Santo, Brasilien, auf 900–1200 Metern Höhe. Die Farm ist Demeter-zertifiziert und zählt zu den wenigen weltweit mit diesem Standard für Kaffee. Dort wachsen Arabica-Pflanzen biodynamisch, ohne synthetische Dünger. Das Ergebnis ist ein SCA-Score von 85 Punkten sowie ein ausgewogener, nussiger Geschmack mit sanfter Süße. Wir handeln den Kaffee direkt mit der Farm, unabhängig von der Börse.
Für einen kräftigeren Geschmack empfehlen wir unseren Espresso Naturgold in Demeter-Qualität. Er stammt ebenfalls von der Fazenda Camocim und zeichnet sich durch nussige, vollmundige Noten und mehr Körper aus. Die Sorte Naturharmonie hingegen bleibt bewusst mild und sanft.
Brasilien ist natural verarbeitet, das bringt die Schokolade und Frucht-Süße. Honduras ist washed, fermentiert 12–24 h, was Klarheit und filigrane Säure liefert (Birne, Kirsche, Zitrus). Indonesien ist wet-hulled, typisch für Sumatra/Aceh, ergibt erdige Tiefe, wenig Säure, sirupartigen Body. Die drei Aufbereitungen ergänzen sich: Süße + Struktur + Tiefe. Der SCA-Score von 85 bestätigt die saubere Verarbeitung.
85/100 liegt klar im Specialty-Bereich, ab 80 Punkten spricht die SCA von Specialty Coffee. Für einen Blend aus drei Kontinenten mit drei Aufbereitungen ist das eine solide Leistung. Es bedeutet: sauberer Cup, keine Defekte, strukturierte Säure, volle Süße, klares Aromaprofil. Der Blend wurde von uns gecuppt und gezielt auf Balance komponiert, Schokolade, Nougat, Zitrus. Für täglichen Genuss mit Specialty-Anspruch.
SCA steht für Specialty Coffee Association. Die bewerten Kaffee auf einer Skala bis 100 Punkte. Ab 80 gilt Kaffee als Spezialität. 85 Punkte bedeuten: überdurchschnittlich gute Qualität, sauberer Geschmack, klare Aromen, keine Defekte. Hausblend N°1 liegt damit im oberen Mittelfeld der Spezialitätenkaffees. Für den täglichen Gebrauch eine solide Wahl mit echtem Aromaprofil: dunkle Schokolade, Nougat, leichte Zitrusfrische.
Der Hausblend N°1 mischt drei Herkünfte: 60 % aus Brasilien (Matas de Minas) für die Schokoladen-Basis, 30 % aus Honduras (CAFESCOR-Kooperative, 440 Mitglieder, biologisch angebaut) für fruchtige Komplexität und 10 % aus Indonesien (Gayo-Hochland, Aceh) für erdige Tiefe. Alle drei Regionen liegen zwischen 800 und 1.200 Metern Höhe. Die Bohnen sind 100 % Arabica, EU-Bio-zertifiziert und werden über langfristige Partnerschaften mit den Kooperativen bezogen.
Nein, der Hausblend N°1 ist eine mittlere Röstung mit ausgewogenem Ölgehalt. Die Bohnen sind weder zu hart noch zu ölig, daher laufen sie problemlos im Keramik- oder Stahlmahlwerk deines Vollautomaten. Natural, Washed und Wet-Hulled Bohnen werden sortenrein geröstet und anschließend geblendet. Dadurch gibt es keine markanten Dichteunterschiede. Brühgruppe und Siebe bleiben frei. Reinige das Mahlwerk wie vom Hersteller empfohlen etwa alle 2–3 Monate mit Reinigungsgranulat.
Stelle den Mahlgrad deines Vollautomaten im mittleren Bereich ein. Passe den Mahlgrad je nach gewünschtem Geschmack schrittweise an: Wird dein Kaffee zu schnell durchlaufen und schmeckt dünn, wähle einen feineren Mahlgrad. Läuft er zu langsam oder schmeckt bitter, probiere es mit einem gröberen Mahlgrad. Teste dich in kleinen Schritten, bis du das gewünschte Ergebnis erreichst.
Hausblend N°1 harmoniert mit Milchgetränken wie Cappuccino und Latte Macchiato aus dem Vollautomaten. Schokoladen- und Nougatnoten bleiben auch mit Milch gut erkennbar. Eine feine Zitrusfrische setzt einen angenehmen Kontrast. Die Säure ist mild und verändert sich mit Milch kaum. Vollautomaten mit Milchaufschäumer sorgen für eine stabile Crema und feinen Milchschaum. Die mittlere Röstung steuert den nötigen Körper bei und lässt den Geschmack der Milch trotzdem zur Geltung kommen.
Der Hausblend N°1 ist mild in der Säure, zeigt aber trotzdem klare Schokoladen- und Nussnoten ohne Bitterkeit. Wenn du einen Espresso mit mehr Würze und kräftigem Körper suchst, empfehlen wir unseren Vesuv Espresso, dank indischem Robusta und Arabica aus Brasilien und Äthiopien.
Hausblend N°1 lässt sich in der French Press zubereiten. Für ein ausgewogenes Ergebnis empfiehlt sich ein mittlerer Mahlgrad und die übliche Ziehzeit für diese Zubereitungsmethode. Durch die mittlere Röstung zeigt der Kaffee sein volles Aroma.
Weder noch. Der Hausblend N°1 hat eine milde Säure und schmeckt rund. Die Hauptnoten sind dunkle Schokolade, cremiger Nougat und eine feine Zitrusfrische. Keine Bitterkeit, keine dominante Säure. Die mittlere Röstung hält das Gleichgewicht zwischen Süße und Tiefe. Genau richtig, wenn du weichen, aromatischen Kaffee ohne scharfe Ecken suchst.
Wenn du milden Kaffee ohne viel Säure bevorzugst, könnte unser Hausblend N°1 für dich passend sein. Er ist ausgewogen und angenehm zu trinken. Viele Kund*innen schätzen ihn als ihren Alltagskaffee. Geeignet ist er für verschiedene Zubereitungsarten wie Filterkaffeemaschine, French Press oder Padmaschine.
Die Bohnen kommen aus drei Regionen. 60 % aus Brasilien (Matas de Minas) bringen die schokoladige Basis. 30 % aus Honduras (Corquín) liefern fruchtige Komplexität mit Noten von Birne und Kirsche. 10 % aus Indonesien (Gayo-Hochland) fügen erdige Tiefe hinzu. Alle Kaffees sind bio-zertifiziert und stammen von Kooperativen, die nachhaltig arbeiten.
Ja, die Hochlandblüte ist für Filterkaffee geeignet. Sie wurde als Omniroast geröstet, was bedeutet, dass sie sowohl für Espresso als auch für Filterzubereitungen optimal geeignet ist. Der Kaffee entfaltet in jeder Zubereitungsart seine floralen und fruchtigen Aromen und bietet ein harmonisches Geschmackserlebnis.
Nein. Die Hochlandblüte ist Fully Washed und mit mittlerem Röstgrad (210 °C, 13–16 Minuten) geröstet, das heißt kein Öl-Austritt an der Oberfläche, der Brühgruppe oder Mahlwerk verklebt. Wir haben sie selbst im Vollautomat (täglich 80+ Tassen) ohne Verstopfung im Einsatz. Einzige Wartung: alle 200–300 Bezüge Brühgruppe spülen und Mahlwerk-Reiniger durchlaufen lassen. Die Bohne selbst macht dir keine Probleme, sie ist dafür ausgelegt, auch in automatisierten Systemen stabil zu laufen.
Die Hochlandblüte trägt die EU-Bio-Zertifizierung unter DE-ÖKO-007. Der SCA Score liegt bei 85 Punkten. Technische Specs: 100% Arabica, Heirloom-Varietäten, Anbauhöhe 1.900–2.400 m, Fully Washed Processing, mittlere Röstung bei 210 °C für 13–16 Minuten. Anbau auf der Shenteweyna-Farm und Outgrower-Farmen im Shantawene-Dorf, Sidamo/Bensa, Äthiopien. Ernte Dezember 2025. Die Verpackung nutzt biobasierten PLA-Film aus nachwachsenden Rohstoffen und ist FSC-zertifiziert.
Die Verpackung besteht aus biobasiertem PLA-Film (nachwachsende Rohstoffe) und FSC-zertifiziertem Papier. Sie ist lebensmittelgeeignet nach EU-Standards, mit OK-biobased-Siegel. Aromaschutzventil verhindert Sauerstoff-, Feuchtigkeits- und Fremdgeruch-Einfluss. Laborgeprüfter UV-Schutz gewährleistet Haltbarkeit. Wiederverschließbar trotz hygienischer Erstversiegelung. Die Verpackung erfüllt gewerbliche Lageranforderungen bei trockener, kühler Lagerung unter 20 °C.
Die Hochlandblüte ist Fully Washed, dadurch klarer und weniger funky als die gängigen Natural-Prozesse aus Sidamo. Die roten Beeren und Kirschnoten kommen präziser, die florale Seite tritt stärker hervor. Anbau auf 1.900-2.400 m auf der Shenteweyna-Farm mit Heirloom-Varietäten. Wenn du die wilderen, fermentativ-fruchtigen Sidamos gewohnt bist: hier ist alles eine Stufe kontrollierter. Der Omniroast macht sie außerdem vielseitiger, funktioniert auch als Filter mit 1:16 Ratio bei 93-94 °C.
Die Hochlandblüte liegt geschmacklich im mittleren Bereich, weder zu mild noch zu kräftig. Du schmeckst blumige Aromen mit roten Beeren und Kirsche, die Säure ist harmonisch und nicht dominant. Die mittlere Röstung verhindert Bitterkeit. Wenn du es besonders mild magst, sind unsere helleren Filterkaffees eine gute Wahl. Die Hochlandblüte hat mehr Charakter als typische Supermarkt-Bohnen und bleibt dennoch zugänglich.
Ja, die Hochlandblüte funktioniert in jeder Filterkaffeemaschine. Wir rösten sie als Omniroast, das bedeutet, sie passt für Filter genauso wie für Espresso. Mahle sie mittelfein und nimm etwa 60 g Kaffee pro Liter Wasser. Die blumigen und fruchtigen Noten kommen im Filter richtig gut zur Geltung, weil die Brühzeit länger ist als bei Espresso.
Nein, du trinkst keine Blüten. Blumig beschreibt eine leichte, duftende Note im Aroma, zum Beispiel wie Jasmin oder Orangenblüten. Bei der Hochlandblüte kommt das durch äthiopische Heirloom-Varietäten und die Anbauhöhe von 1.900 bis 2.400 Metern. Dazu gesellen sich fruchtige Noten von roten Beeren und Kirsche. Das Ergebnis ist ein eleganter, nicht aufdringlicher Geschmack, nichts Parfümiertes.
Die Hochlandblüte klappt auch in der French Press. Mahle etwas gröber als für Filter, etwa wie grobes Meersalz. Nimm 60 g Kaffee pro Liter Wasser, gieß mit 92–94 °C heißem Wasser auf und lass 4 Minuten ziehen. Die Omniroast-Röstung gibt dir genug Körper für die French Press, ohne dass es schlammig wird. Die fruchtigen Aromen bleiben erhalten.
Für säurearm und wenig Koffein passt der Vesuv am besten aus dem aktuellen Sortiment. Er ist explizit säurearm, dunkel geröstet und enthält durch den Robusta-Anteil etwas mehr Koffein als reiner Arabica – aber nicht viel.
Einen echten entkoffeinierten Bio-Kaffee haben wir auch, den Mondgold oder Nachtgold, der ist im Filterkaffee Testpaket (35,00 €) enthalten, das Bundle bringt dir mehrere Sorten zum Probieren, darunter den Decaf.